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Schleswig-Holstein Vorsicht vor Mahnungen: Nicht zahlen!
Nachrichten Schleswig-Holstein Vorsicht vor Mahnungen: Nicht zahlen!
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17:31 05.06.2018
Reagieren Sie nicht auf dieses Schreiben von der Mainkas Solution Group! Quelle: Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein
Kiel

In dem Brief mit persönlicher Anrede fordern die Absender 285 Euro, die mit einem beiliegenden Überweisungsträger innerhalb von drei Tagen auf ein Konto überwiesen werden sollen. In der Betreffzeile steht „1. Mahnung – Sammelklagen – Ankündigung Zwangsvollstreckung“. Nachdem bereits viele Verbraucher in Thüringen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern von dem Schreiben verunsichert wurden, ist es jetzt auch im echten Norden angekommen.

Absender droht mit Zwangsvollstreckung und Pfändung 

Der Absender behauptet, im Auftrag mehrerer Gewinn- und Zeitschriftenverlage offene Beiträge von deren Kunden einzufordern. Es folgt die Drohung, dass bei Nichtzahlung die Gesamtforderung von 760 Euro fällig würde. Am Ende des Schreibens werden Zwangsvollstreckung, die Pfändung zukünftiger Rentenansprüche und eine Schufa-Meldung angekündigt.

Nicht einschüchtern lassen und nicht reagieren

Der Absender zielt offenbar darauf ab, Verbrauchern Angst zu machen und sie zur Zahlung zu drängen. „Das ist eine dreiste Betrugsmasche“, so Dr. Boris Wita, Jurist der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein. „Wer so einen Brief bekommt, sollte nicht darauf reagieren.“

Von KN-online

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