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Schleswig-Holstein Finanzministerin besuchte Großbaustellen
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22:46 17.05.2018
Von Alev Doğan
Projektmanager Sven Thomas-Woyton erläutert Finanzministerin Monika Heinold den Fortschritt am Forschungsneubau der Medizinischen Fakultät. Quelle: Sonja Paar
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Kiel

„Wir modernisieren und sanieren in Schleswig-Holstein zurzeit an vielen Stellen“, sagte Finanzministerin Monika Heinold (Grüne), während sie sich in Warnweste und mit Schutzhelm durch den Rohbau der Mediziner führen ließ. „Und das hier ist ein Leuchtturmprojekt, bei dem alles nach Plan läuft.“

Forschungsbau 1 der Medizinischen Fakultät

An der Feldstraße gegenüber des Karl-Lennert-Krebscentrums entsteht der künftige Forschungsbau 1, der im wesentlichen Laborräume beherbergen wird. „Wir sind im Zeitplan und weitestgehend auch im Budget“, ergänzte Frank Eisoldt, Geschäftsführer der Gebäudemanagement Schleswig-Holstein. „Das zeigt: Auch öffentliches Bauen kann effizient sein.“

Neubau für kriminaltechnische Untersuchungen

Ortswechsel zum Polizeizentrum Eichhof am Mühlenweg: Beim Landeskriminalamt ist ein Neubau des Gebäudes für kriminaltechnische Untersuchungen geplant. Bisher zeugt vom Plan des Neubaus nur eine gigantische Baugrube, die mitten im LKA-Areal klafft.

Das größte Problem sei der belastete Boden: „Auf dieser Fläche stand früher einmal eine Müll-Deponie. Wir haben die schönsten alten Bierflaschen und allerlei pharmazeutische Dinge ausgegraben“, erzählte Bauleiter Titus Giefers. „Wir fanden kein homogenes und statisch belastbares Erdreich vor, sondern eine zu weiche Erde mit Torf und Lehm, die potenziell mit Munition belastet ist.“

"Auf Ballhöhe mit den Bagaluten"

„Ja, dieser Neubau ist ein dicker Brocken, der Sanierungsbedarf bei der Polizei ist aber auch groß“, sagte Innenstaatssekretär Torsten Geerdts (CDU). „Es geht auch darum, dass wir auf Ballhöhe mit den Bagaluten sind.“

Landesinvestitionsprogramm "Impuls"

Finanziert werden die beiden Projekte über das Landesinvestitionsprogramm „Impuls“. Zu viel Euphorie wollte die Finanzministerin aber nicht aufkommen lassen: „Wir sind immer noch ein Konsolidierungsland“, so Heinold.

Und doch mangelt es dem Land nicht an Geld. Derzeit hat das Finanzministerium über 770 Millionen Euro in Form von Sondervermögen auf der hohen Kante – die längst noch nicht alle an Projekte gebunden sind. So stehen für den Bereich Hochschulsanierung noch über 15 Millionen Euro zur Verfügung.

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