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Schleswig-Holstein Gesucht: Ein kleines rotes Schweinchen
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16:32 24.02.2016
Von Alev Doğan
Glücklich und zufrieden: Schüler der Klasse 4a der Fritz-Reuter-Schule genießen den Tag zwischen Geheimschließfächern, Panzertüren und Wassereis. Quelle: Uwe Paesler
Kiel

Nach einigen Fragen und Rätseln fanden die Schüler das Versteck des Schweinchens und jede Menge kleine Geschenke.

Sichtlich aufgeregt versammelten sich Klassenlehrerin Wenka Seiß und ihre 18 Schüler in der Bürgergalerie der Förde Sparkasse, wo Mirco Lauszus, stellvertretender Filialleiter der Förde Sparkasse, sie in Empfang nahm. „Heute wollen wir euch die Räumlichkeiten der Förde Sparkasse zeigen – sogar die Räume, die eigentlich keiner sehen darf.“ Aber neben Sehen und Staunen stand auch ein wenig Denkarbeit für die Schüler auf den Programm. Lauszus versicherte ihnen, dass sich besagtes Schweinchen in der Sparkasse befindet, „in einem Geheimfach“. Und um zu erfahren, in welchem Geheimfach sich das Schwein versteckt, mussten einige Rätsel gelöst werden.

Erste Station der Schatzsuche war der Hochsicherheitsbereich, den „normale“ Kunden nicht zu Gesicht bekommen: die Schließfächeranlage hinter der Panzertür. Von der 4,5 Tonnen schweren Panzertür waren alle so begeistert, dass so manch einer einen Moment brauchte, um zu erkennen, was sich dahinter verbarg: Schließfächer in verschiedenen Großen und Formen, die sich bis unter die Decke stapelten. Entsprechend lautete auch die erste Frage, mit der die Schüler einen Schritt näher an das Schwein kommen konnten: „Wie viele Fächer befinden sich in der Anlage?“ Zur Hilfe gab Lauszus drei Antwortmöglichkeiten vor: a) 3220 b) 320 c) 33200. Es dauerte nicht lang, bis die flotten Viertklässler die Antwort wussten. Nachdem die schwere Panzertür wieder geschlossen wurde, führte die Tour in die oberen Etagen der Bank. Zeit, dass die Schüler mal ein paar Fragen stellen konnten. Eine besonders naheliegende stellte Victoria: „Wie viel Geld verdient man, wenn man bei der Förde Sparkasse arbeitet?“ Mirco Lauszus schaffte es, die Frage – ohne Zahlen zu nennen – galant zu beantworten.

André Santen und Jana Busch von der Unternehmenskommunikation der Förde Sparkasse führten die jungen Schüler hoch hinauf in den sechsten Stock des Gebäudes. Die Aussicht von hier oben war ein Privileg für MiSch-Reporter. „Hier oben werden normalerweise nur die wichtigsten der wichtigsten Geschäftskunden empfangen“, so Santen. Um nach den vielen Treppenstufen Kraft zu tanken, gab es Eis für alle. Ausgerüstet mit der kühlen Süßigkeit machten es sich die Viertklässler bequem und freuten sich über einen Tag außerhalb ihres Klassenzimmers. „Spannend und sehr gut“, fand Daniel die Schatzsuche. Überhaupt waren die Schüler begeistert von dem Projekt MiSch: „Wir lesen jeden Tag Zeitung in der Schule, das bringt jede Menge Spaß“, erzählte Jakob.

Nachdem alle Rätsel gelöst wurden, fand die Klasse auch das Versteck des kleinen roten Schweins – und mit ihm, eine Menge Schätze, die die Schüler behalten durften. In den nächsten Wochen werden vier weitere MiSch-Klassen eine Schatzsuche durch die Förde Sparkasse unternehmen.

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