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Schleswig-Holstein Angeklagter aus SH legt Revision ein
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18:13 06.07.2018
Der einschlägig vorbestrafte Mann steht im Zusammenhang mit dem Fall des schwer missbrauchten Neunjährigen aus Staufen vor Gericht. Er soll den Partner der Mutter des Jungen gefragt haben, ob er das Kind vergewaltigen und dann töten könne. Quelle: Uli Deck
Karlsruhe

Der Prozess steht im Zusammenhang mit dem Fall des missbrauchten Neunjährigen aus dem Raum Freiburg. Nach Feststellung des Gerichts plante der Elektriker, den Jungen qualvoll zu vergewaltigen.

Schleswig-Holsteiner tappte in Karlsruhe in die Falle

Er hatte den Partner der Mutter über das Darknet kennengelernt und soll gefragt haben, ob er das Kind missbrauchen und töten könne. Eine ernsthafte Absicht, diese Tötungsfantasien auszuführen, konnte das Landgericht dem Schleswig-Holsteiner aber nicht nachweisen. Zur geplanten Vergewaltigung war er nach Karlsruhe gereist. Handschellen und Klebeband mit Tuch zum Knebeln hatte er dabei. Doch er tappte in eine Falle der Polizei.

Acht Verdächtige stehen in Freiburg vor Gericht

Der Junge war mehr als zwei Jahre lang von seiner Mutter und deren 39 Jahre alten Partner missbraucht und anderen Männern für Sex überlassen worden. Sie stehen in Freiburg vor Gericht. In dem Fall gibt es insgesamt acht Verdächtige. Erst im Sommer 2017 endete das Martyrium des Kindes. Seine Peiniger wurden festgenommen, er kam in staatliche Obhut.

Von KN

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