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Schleswig-Holstein Staatsanwaltschaft legt Revision ein
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14:25 18.02.2016
Von Deutsche Presse-Agentur dpa
Die Staatsanwaltschaft Itzehoe hat gegen das ihrer Meinung nach zu milde Urteil gegen einen ehemaligen Fußball-Trainer wegen sexuellen Missbrauchs Revision eingelegt. Quelle: dpa
Itzehoe

Der Bundesgerichtshof wird über die Revision entscheiden. Zuvor hatte NDR 1 Welle Nord darüber berichtet.

Der Ex-Trainer war am Montag vom Landgericht Itzehoe wegen sexuellen Missbrauchs in 15 Fällen zu einer Strafe von einem Jahr und zehn Monaten auf Bewährung verurteilt worden. Staatsanwaltschaft und Nebenkläger hatten eine Haftstrafe von drei Jahren gefordert.

Der 42-Jährige hatte in dem Prozess gestanden, zwischen 2013 und 2015 drei Jungen im Alter von damals sieben bis neun Jahre sexuell missbraucht zu haben. Das Gericht berücksichtigte das umfassende Geständnis bei dem Strafmaß, da so den Opfern eine Aussage vor Gericht erspart wurde. Der ehemalige Trainer muss eine Sexual-Therapie machen. Und er darf er sich Orten wie Schulen oder Kinderspielplätzen nicht nähern. Zudem hat der Mann sich verpflichtet, den Opfern Schmerzensgeld zu zahlen.

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Ein Schüler aus Schleswig-Holstein ist Deutschlands Mathe-Meister: Adrian Riekert aus Pinneberg ist Sieger im Bundeswettbewerb Mathematik geworden – zum dritten Mal in Folge. Das teilte Bildung & Begabung, das Talentförderzentrum des Bundes und der Länder, am Donnerstag in Bonn mit.

Heike Stüben 18.02.2016

Nach dem Rekordjahr 2015 ist auch 2016 überdurchschnittlich warm gestartet. Der Januar war nach Angaben der US-Klimabehörde NOAA weltweit der wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1880. Die Temperatur habe 1,04 Grad Celsius über dem Durchschnitt aller Januar-Aufzeichnungen des 20. Jahrhunderts gelegen,wie die NOAA in Washington mitteilte.

Deutsche Presse-Agentur dpa 18.02.2016
Schleswig-Holstein De Sporkass maakt TV-Spots op Platt, Bairisch un Sächsisch - Werbung: Heimat op'e Tung

„Go’n Dag“, seggt de Fru un kiekt den Berader vun’e Sporkass wiss an: „Bitto heff ik all’ns hier in’e Reeg bröcht – man se weet jo. De Knee un dat warrd jo nich beter . . .“ Nu kiekt de junge Keerl doch wat verbaast. Aver de Kundin is noch nich fardig: „Also, mien Grootkind seggt, dor geiht jo ok’n Barg in’t Nett mit sien Blick-Bregen un dor heff ik dacht: Ik fohr mol na se hin.“ Un denn lehnt sik de junge Keerl vertruunsvull na vöörn un fangt an: „Jo, dor hett ehr Grootkind ok heel recht.“  Dat sünd man blots twintig Sekunnen merrn in de Werbung – aver de hoolt mi sotoseggen ut’n Slaap. Ik weer doch meist so’n beten indüüselt bi’t Fernsehnkieken. Platt in’t Fernsehn? Avends üm Klock tein? In’e beste Werbetiet. Ik kunn dat kuum glöven – aver de Sporkass hett een niege Imagekampagne op’n Wech bröcht: „Verstehen ist einfach – wenn der Finanzpartner aus der Region kommt.“ Den Werbespot gifft dat ok noch op Bairisch un op Sächsisch.

Heike Thode-Scheel 18.02.2016