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Schleswig-Holstein Motorboot auf Ostsee ausgebrannt
Nachrichten Schleswig-Holstein Motorboot auf Ostsee ausgebrannt
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16:44 06.09.2018
Von Frank Behling
Seenotrettungskreuzer "Nis Randers" und das Forschungsschiff  "Littorina" bei der Brandbekämpfung. Die Rauchwolke war weithin sichtbar. Quelle: Marc Peper
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Maasholm

Gegen 12.30 Uhr lief der Notruf "Mayday" bei der Seenotleitung Bremen ein.  Die zweiköpfige Besatzung eines Motorbootes hatte rund 2,5 Seemeilen östlich des Leuchtturms Falshöft eine Rauchentwicklung an Bord bemerkt. Nach einem Kühlwasseralarm schlugen dichter Rauch und Flammen aus dem Maschinenraum der kleinen Jacht. Die beiden 58 und 53 Jahre alten Männer, die sich auf Überführungsfahrt zu einer Bootsausstellung befanden, kündigten den Seenotrettern über Funk das Verlassen des Boots an.

Wie die Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger mitteilt, wurde in dem Seegebiet vor der Schleimündung die gesamte Schifffahrt zur Hilfeleistung aufgefordert. 

Als erstes Fahrzeug traf gegen 13 Uhr eine Segeljacht bei dem brennenden Motorboot ein. Wenige Minuten später war der aus Maasholm ausgelaufene Rettungskreuzer "Nis Randers" und das Tochterboot "Onkel Willi" vor Ort und retteten die beiden Männer aus der Insel. Im Bordhospital wurden die Männer versorgt.

Zeitgleich trafen auch der Minenjäger "Weilheim" der Marine und das Forschungsschiff "Littorina" des Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Geomar aus Kiel ein. „Die Aufbauten des gut zehn Meter langen Motorbootes waren bereits bei unserem Eintreffen völlig niedergebrannt“, berichtet Dirk Höper, Vormann der "Nis Rander". Trotz aller Bemühungen war das Boot nicht mehr zu retten.

Der  ausgebrannte Rumpf ließ sich nicht mehr in Schlepp nehmen, deshalb wurde die Position an die Verkehrszentrale Travemünde gemeldet. Wenig später war das Wrack ohnehin in dänische Gewässer getrieben und wurde damit ein Fall für Dänemark.

Die Seenotretter brachten die Schiffbrüchigen im Hafen von Maasholm an Land. Das Minenjagdboot „Weilheim“ der Deutschen Marine nahm die treibende Rettungsinsel auf. Die Ermittlungen zur Brandursache hat die Wasserschutzpolizei übernommen.

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