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Schleswig-Holstein Volksverhetzung: Jetzt ermittelt die Kripo
Nachrichten Schleswig-Holstein Volksverhetzung: Jetzt ermittelt die Kripo
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16:58 28.11.2017
Die frühere CDU-Politikerin Erika Steinbach hat sich in sozialen Netzwerken abfällig über ein Werbeplakat geäußert. Quelle: Michael Kappeler

Bei den an die Stadt Elmshorn und deren Bürgermeister Volker Hatje (parteilos) gerichteten kritischen E-Mails sowie Einträgen und Nachrichten in sozialen Netzwerken werde in zehn Fällen eine strafrechtliche Relevanz geprüft, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Zuerst hatten die «Elmshorner Nachrichten» berichtet. Hatje selbst sagte, er habe privat Nachrichten erhalten, die man als Morddrohung auffassen könne. Unter anderem sei ihm geschrieben worden, die Galgen stünden bereit.

Steinbach hatte mit Blick auf das umstrittene Werbeplakat vor rund zwei Wochen geschrieben, dass Deutschland seine Identität selbst zerstöre. Zusammen mit dem Text teilte sie ein Bild des Plakats, auf dem mit einem schwarzen Kind für den Lichtermarkt geworben wird. Die Stadt Elmshorn kritisierte das scharf. Es sei inakzeptabel, den Lichtermarkt für politische Stimmungsmache zu instrumentalisieren.

Von lno

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