Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Schleswig-Holstein Nach Tod von Kindern: Kripo ermittelt
Nachrichten Schleswig-Holstein Nach Tod von Kindern: Kripo ermittelt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:35 11.08.2018
Zwei Kinder sind in Glinde in ein Regenrückhaltebecken gefallen. Retter hätten sie aus dem Wasser geholt und reanimiert, sagte ein Polizeisprecher. Quelle: Daniel Bockwoldt/dpa
Glinde

Nach dem Tod von zwei kleinen Kindern in einem Regenrückhaltebecken in Glinde (Kreis Stormarn) sucht die Polizei nach der Unglücksursache. Die Ermittlungen führe die Kriminalpolizei in Reinbek, sagte ein Polizeisprecher am Sonnabend. Eine wichtige Frage dürfte sein, ob das Wasserbecken ausreichend gesichert war.

Die beiden Jungen im Alter von fünf und sechs Jahren waren am Freitag von einem Gottesdienst ausgebüxt. Mitglieder der christlichen Gemeinschaft konnten sie zunächst aus dem Wasser retten, sie starben jedoch wenig später im Krankenhaus.

Die Ränder des Beckens fallen hinter Büschen steil ab und sind mit einer möglicherweise rutschigen Folie bedeckt. Das Wasser ist nach Angaben der örtlichen Feuerwehr am Rande nur etwa einen halben Meter tief, in der Mitte aber zwei Meter.

Von dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Der Hilferuf von Boostedts Bürgermeister Hartmut König (CDU) sorgt weiter für kontroverse Debatten. Im Gespräch mit unserer Zeitung hatte er Probleme mit Flüchtlingen ohne Bleibeperspektive benannt. Aber: Aus polizeilicher Sicht verhält sich der überwiegende Teil der Flüchtlinge unauffällig.

Bastian Modrow 11.08.2018

In einem Imbiss in Schwarzenbek (Kreis Herzogtum Lauenburg) ist es am Freitagabend gegen 22 Uhr zu einer Explosion gekommen. Daraufhin brach ein Feuer aus. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

11.08.2018

Für den Anbau und Handel von Cannabis müssen sich 13 Angeklagte jetzt vor dem Oberverwaltungsgericht in Schleswig verantworten. In den Jahren 2008 bis 2016 habe die Gruppe insgesamt fast 400 Kilogramm Cannabis produziert, teilte das Landgericht Flensburg am Freitag mit.

10.08.2018