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Traditionsschiffer bleiben optimistisch

Neue Verhandlungen Traditionsschiffer bleiben optimistisch

In Berlin treffen sich am Donnerstag die Betreiber von Traditionsschiffen mit Vertretern des Bundesverkehrsministeriums zu einem weiteren Gespräch. Grund ist eine geplante Verordnung, mit der die Sicherheit alter Segelschiffe und Dampfer erhöht werden soll.

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In Berlin treffen sich am Donnerstag die Betreiber von Traditionsschiffen mit Vertretern des Bundesverkehrsministeriums.

Quelle: Bernd Wüstneck

Berlin. Hiervon könnten rund 100 Schiffe in Deutschland betroffen sein. Um die Verordnung und infolgedessen um die Zukunft der Traditionsschifffahrt gibt es seit Jahren Streit.

Noch vor wenigen Wochen hatte es geheißen, dass die Verordnung vom Ministerium unverändert unterschrieben und am 1. Januar 2018 in Kraft treten werde. Nach Protesten aus den betroffenen Bundesländern hatten sich die Verhandlungspartner Ende November erneut getroffen. Danach hatte sich der Dachverband für Traditionsschiffe verhalten optimistisch gezeigt, dass bei den Gesprächen an diesem Donnerstag ein positives Ergebnis erzielt werden kann.

Die Betreiber befürchten, dass die Schiffe nach Inkrafttreten der Verordnung nicht mehr ohne umfangreiche und kostspielige Nachrüstungen fahren dürfen. Die Verordnung gibt unter anderem Vorgaben für bauliche Beschaffenheit, Brandschutz und Ausrüstung mit Rettungsmitteln. Dies und zusätzlich die kostspielige Ausbildung von Crewmitgliedern seien kaum finanzierbar, ein Betrieb der Schiffe würde so unrentabel, argumentieren die Besitzer.

Von dpa

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