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Schleswig-Holstein Nindorf feiert Sieg im Landeswettbewerb
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17:13 07.09.2018
Von Stephan Ures
Nindorf

Die kleinste Gemeinde in der Endrunde (mit 591 Einwohnern) holte damit den Titel. Das Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration hatte den Sieg Anfang Juli bekannt gegeben.

"Wenn die Gemeinschaft und der Zusammenhalt stimmen, macht das unsere Dörfer lebendig und fit für die Zukunft", sagte Günther bei der Preisverleihung. Mit Nindorf gehe eine vitale Dorfgemeinschaft für den Bundeswettbewerb ins Rennen. „Die Gemeinde besticht mit einer generationsübergreifenden, gelebten Dorfgemeinschaft, für die eine zeitgemäße Infrastruktur vorhanden ist. Gleichzeitig wird die dörfliche Baukultur bewahrt und gepflegt", erklärte der Regierungschef.

Nindorfs Bürgermeister Jens Rohwer erhielt wie seine Amtskollegen Raoul Pählich aus Treia (Platz 2, Kreis Schleswig-Flensburg, 1533 Einwohner) und Clemens Preine aus Brokstedt (Platz 3, Kreis Steinburg, 2046 Einwohner) vom Ministerpräsident die offiziellen Plaketten und Urkunden. Die Landesjury unter Vorsitz von Helga Klindt von der Akademie für die Ländlichen Räume Schleswig-Holsteins hatte nach einer Vorauswahl die besten elf Gemeinde besucht.

Grundsätzlich gelte es, die ländlichen Räume wieder als innovative Räume ins Bewusstsein und Rampenlicht zu rücken, sagte Günther. Die Wettbewerbs-Dörfer zeigten, wie vital der ländliche Raum sei. Auch auf dem Land gehe es um Themen wie den Klimawandel, den Erhalt des Miteinanders oder die Digitalisierung.

Für die Endrunde des Landeswettbewerbs hatten sich außer den drei Erstplatzierten qualifiziert: Bäk (Kreis Herzogtum Lauenburg, 901 Einwohner), Bargfeld-Stegen (Kreis Stormarn, 2937 Einwohner), Borgstedt (Kreis Rendsburg-Eckernförde, 1570 Einwohner), Kirchbarkau (Kreis Plön, 813 Einwohner), Klixbüll (Kreis Nordfriesland, 978 Einwohner), Schmalfeld (Kreis Segeberg, 1950 Einwohner), Sehestedt (Kreis Rendsburg-Eckernförde, 842 Einwohner) und Westerhorn (Kreis Pinneberg, 1336 Einwohner).

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