Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Schleswig-Holstein Polizei fasst fünf Steinwerfer
Nachrichten Schleswig-Holstein Polizei fasst fünf Steinwerfer
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:01 04.10.2018
Die Polizei hat Steinwerfer in Angeln festgenommen. Quelle: Carsten Rehder/dpa
Kappeln/Schleswig

Die mutmaßlichen Steinwerfer kommen den Angaben der Ermittler vom Donnerstag zufolge aus dem Raum Angeln. Der Gesamtschaden wird auf mehrere Hunderttausend Euro beziffert. Haftgründe lagen demnach nicht vor.

Nach Steinwurf: Niemand wurde schwer verletzt

Die Männer sollen unter anderem Ende August in Groß Brebel (Kreis Schleswig-Flensburg) einen Stein auf einen fahrenden Sprinter geworfen haben, der ein Seitenfenster durchschlug.

In dem Auto saßen Senioren auf Ausflugsfahrt, es wurde niemand schwer verletzt. An dem Tag wurden weitere 46 Steinwürfe auf parkende Autos im Großraum Kappeln gezählt.

Weitere Taten: Feuer gelegt, Tankbetrug

Die mutmaßlichen Täter sollen noch mehr auf dem Kerbholz haben, darunter Steinwürfe auf 15 parkende Fahrzeuge und Häuser im Juni, der Brand eines reetgedeckten Ferienhauses in Stangheck (Schaden: 250000 Euro), zwei Feuer in der ehemaligen Marinewaffenschule in Kappeln sowie mindestens sechs Tankbetrügereien.

Von dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Mit einem Geständnis hat am Donnerstag in Ahrensburg der Prozess gegen einen 43 Jahre alten Mann aus Niedersachsen wegen fahrlässiger Tötung, Unfallflucht und Trunkenheit im Verkehr begonnen. Er schäme sich zutiefst für sein Verhalten, ließ er über seinen Verteidiger erklären.

04.10.2018

Ein Helikopter, zahlreiche Boote und viele Taucher haben am Mittwoch nach einem 74-jährigen Segler gesucht, der über Bord gegangen war. Die Einsatzkräfte haben allerdings wenig Hoffnung. Am Donnerstag wurde die Suche wieder aufgenommen.

04.10.2018

Wegen der langen Dürrezeit in Deutschland rechnet der Deutsche Bauernverband bei Kohlgemüse mit Ertragseinbußen bis zu 50 Prozent - bezogen auf den langjährigen Durchschnitt. Das dürfte zu steigenden Preisen unter anderem bei Grünkohl führen.

04.10.2018