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Schleswig-Holstein Familie Michel startet in die Testwoche
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14:04 25.11.2018
Von Sven Hornung
Schlüsselübergabe: Wolfgang Maschke (li.) überführte den Wagen morgens aus Wolfsburg nach Groß Nordsee. Jörg Michel wird den Plug-In-Hybrid nun eine Woche auf Herz und Nieren testen. Quelle: Frank Peter
Groß Nordsee

Er stellte dem zweifachen Familienvater in Aussicht, dass der metallicblaue und 215 PS-starke Passat Variant GTE 50 Kilometer rein elektrisch und 1000 Kilometer im Mix mit Unterstützung des Benzinmotors fahren kann. „Abwarten, ich bin wirklich gespannt, ob das Auto praxistauglich ist“, sagte Jörg Michel.

Testfahrt auf der Autobahn 7

Der 44-Jährige fährt etwa 400 Kilometer pro Woche mit seinem Dieselauto, bringt seine Kinder zum Sport und zur Schule in Kiel-Friedrichsort. Michel will die Testwoche nutzen, um neben den Alltagsfahrten auch eine längere Strecke zurückzulegen. „Wir planen am Freitag eine Tour in den Harz. Dann werde ich das Auto auch auf der Autobahn auf Herz und Nieren prüfen.“ 

Plug-In-Hybrid muss wirtschaftlich fahren

Der erste Eindruck indes überzeugte Michel. Den Umgang mit dem Ladekabel ließ er sich erst einmal in Ruhe erklären. „Ich saß vorher noch nie in einem Elektro- oder Hybridauto, das geräuschlose Fahren hat mich schon beeindruckt. Zudem zieht er beim Anfahren gut. Das macht Lust auf mehr.“ Entscheidend sei am Ende aber nicht nur das Fahrgefühl und der Gedanke, etwas Gutes für die Umwelt zu tun. Jörg Michel wird den Verbrauch des Fahrzeugs genau mit seinem Passat Variant Diesel vergleichen. Denn wirtschaftlich muss der Plug-In-Hybrid auch sein.

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