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Schleswig-Holstein Flüchtlinge: Gift gegen Abschiebung?
Nachrichten Schleswig-Holstein Flüchtlinge: Gift gegen Abschiebung?
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09:21 23.11.2018
Von Bastian Modrow
Die Polizei warnt vor der Einnahme giftiger Substanzen: Offenkundig versuchen Migranten in der Landesunterkunft Boostedt durch das Schlucken gefährlicher Substanzen, ihre Abschiebung zu verhindern.  Quelle: Ulf Dahl
Boostedt

„Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge sollen innerhalb der Landesunterkunft Boostedt giftige Substanzen von einer bislang unbekannten Person in Umlauf gebracht worden sein“, teilte ein Behördensprecher mit. Dabei soll es sich nicht um harmlose oder natürliche Kräuter, sondern um gesundheitsschädliche Substanzen handeln.

Polizei hängt Warnhinweise auf

Die Kripo ermittelt. Hinweise, dass die Migranten von Dritten vergiftet worden sind, haben die Fahnder nicht. „Vielmehr ist wahrscheinlich, dass Bewohner Substanzen einnehmen, um sich mittels eines dadurch erforderlich gewordenen Aufenthaltes im Krankenhaus einer Rückführung zu entziehen“, so ein Polizeisprecher.

In den Landesunterkünften Boostedt und Neumünster sind nun Warnhinweise aufgehängt worden.

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