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Schleswig-Holstein Polizei gibt Grenzverkehr wieder frei
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17:37 28.09.2018
Von KN-online (Kieler Nachrichten)
Ein Polizeieinsatz findet im Fährhafen Helsingør statt. Eine Polizeiaktion hat am Freitag große Teile des Verkehrs rund um die dänische Hauptstadt Kopenhagen lahmgelegt. Quelle: Keld Navntoft/Ritzau Scanpix/AP/dpa
Kopenhagen/Kiel

Eine Polizeiaktion hat am Freitag große Teile des Verkehrs rund um die dänische Hauptstadt Kopenhagen und den Fährverkehr nach Deutschland lahmgelegt.

Autos stehen nach einem großangelegten Polizeieinsatz im Stau. Eine Polizeiaktion hat am Freitag große Teile des Verkehrs rund um die dänische Hauptstadt Kopenhagen lahmgelegt. Quelle: Nils Meilvang/Ritzau Scanpix/AP/dpa

Nachdem Brücken gesperrt sowie Züge und Fährverbindungen eingestellt wurden, ging die Polizei am Nachmittag mit der Fahndung nach einem schwarzen Volvo an die Öffentlichkeit. "Im Fahrzeug befinden sich vermutlich drei Personen, die mit ernsthafter Kriminalität in Verbindung gebracht werden", hieß es in einer Pressenmitteilung. Bei dem Wagen mit dem schwedischen Kennzeichen ZBP 546 handelt es sich um einen Leihwagen aus Stockholm.

Die Polizei meldete gegen 16.30 Uhr bei Twitter, dass die Sperrungen wieder aufgehoben wurden oder zeitnah aufgehoben werden sollen.

Reisende müssen mit Verspätungen rechnen

Im Zuge der Fahndung waren die Storebeltbrücke und die Øresundbrücke nach Schweden für rund eine Stunde gesperrt worden. Auch die Fährverbindungen Gedser-Rostock, Helsingør-Helsingborg und Rødby-Puttgarten wurden kurzzeitig eingestellt. Die Reederei Scandlines meldete am Nachmittag, dass die Verbindung Helsingør-Helsingborg wieder in Betrieb sei. Nach Informationen des Kundenservice von Scandlines fahren auch die anderen Fähren wieder normal.

Auch der Bahnverkehr auf Seeland südlich von Kopenhagen war von der Sperrung betroffen. Ein Sprecher der Dänischen Bahn DSB sagte der Nachrichtenagentur Ritzau, dass die Züge seit 15.00 Uhr wieder rollten, Reisende aber noch einige Stunden lang mit Verspätungen rechnen müssten.

Weitere Hintergründe sind noch nicht bekannt.

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