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Schleswig-Holstein Banküberfall: Haftstrafen gefordert
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12:31 11.02.2019
In Flensburg müssen sich zwei Männer wegen eines Bankraubs vor Gericht verantworten. Quelle: Carsten Rehder
Flensburg

Der Staatsanwalt verlangte beim Prozess in Flensburg für den älteren Angeklagten eine Haftstrafe von sechseinhalb Jahren für den Raubüberfall auf eine Bank in Großenwiehe und für den jüngeren, nicht vorbestraften Angeklagten fünf Jahre Gefängnis. Ihr Urteil will die Erste Große Strafkammer am Landgericht Flensburg am Nachmittag um 14.30 Uhr verkünden.

Der jüngere Angeklagte soll maskiert drei Bankangestellte am 13. Februar 2018 mit einer Schreckschusspistole bedroht und Geld gefordert haben. Der ältere Angeklagte habe währenddessen vor der Bank bei Flensburg im Fluchtauto gewartet. Das Duo erbeutete rund 19 000 Euro.

Bankraub in Großenwiehe: Verdächtiger gab Tat zu

Der Staatsanwalt hält den älteren, einschlägig vorbestraften Mann für die treibende Kraft. Daran habe auch dessen Geständnis, in dem er die Tat zugab, aber einen Dritten als Initiator ins Spiel brachte, nichts geändert. Der Mann sei in den Ermittlungen und in den Zeugenaussagen nie aufgetaucht. Er habe „arge Zweifel“, dass der genannte Mann etwas damit zu tun habe, sagte der Staatsanwalt.

Der Anwalt des älteren Angeklagten hält für seinen Mandanten eine Haftstrafe „nicht länger als fünf Jahre für Tat und Schuld angemessen“. Er gehe nicht davon aus, dass sein Mandant die treibende Kraft gewesen sei. Der Verteidiger des jüngeren Angeklagten forderte für diesen einen Freispruch. Es könne nicht zweifelsfrei bewiesen werden, dass sein Mandant bei dem Überfall dabei gewesen sei.

Von dpa

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