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Schleswig-Holstein Reiter-Präsident fordert Abschuss
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20:07 25.07.2018
Von Bastian Modrow
Immer mehr Wölfe werden in Schleswig-Holstein gesichtet.  Quelle: Einar Behn (Achiv)
Kiel

Die Politik müsse „aufwachen und etwas unternehmen“. Andernfalls werde die Population in fünf Jahren bundesweit auf 4000 Wölfe wachsen, warnte Graf zu Rantzau im Interview.

„Ich will den Wolf nicht ausrotten“, erklärte der renommierte Pferdesportler. Aber: „In dicht besiedelten Regionen mit Weidetierhaltung darf er sich nicht ausbreiten. Wenn man ein paar Tiere, die sich Höfen und Weiden nähern, schießt, werden die übrigen Wölfe wieder ängstlicher.“ Seit drei Jahren kämpft Graf zu Rantzau gegen eine „Lobby der Wolfsbefürworter“ und steht nach eigenen Worten „an der Seite der Schäfer. Er mahnt:  „Wenn nichts gegen den Wolf unternommen wird, wird es 2025 keine Schafe mehr auf dem Deich geben.“

Seit dem 1. Mai hat das schleswig-holsteinische Umweltministerium schon 29 Wolfs-Nachweise gezählt. Als möglicher Grund für den hohe Zahl nennt das Ministerium den Nachwuchs in einem Rudel in Dänemark. Acht Welpen wurden dort im vergangenen Jahr geboren, die nun auf der Suche nach Lebensräumen auch in Schleswig-Holstein gelandet sein könnten. Aktuell wurde ein Wolf im Kreis Segeberg gesehen.

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