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Schleswig-Holstein Neuer Rettungskreuzer für Olpenitz
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10:04 14.09.2018
Von Frank Behling
Im ehemaligen Marinehafen Olpenitz wird jetzt der neueste deutsche Rettungskreuzer "SK39" stationiert. Quelle: Frank Behling
Kiel

Damit wird nach der Kieler Bucht auch die westliche Flanke des Küstenbereichs neu ausgestattet. Der Kreuzer gehört zur 20-Meter-Klasse, von der bereits Schiffe in der Nordsee sowie in Mecklenburg-Vorpommern stationiert wurden.

Doppelstation Maasholm wird geteilt

An der Schleimündung löst der Neubau die „Nis Randers“ ab, die zukünftig als Reservekreuzer Dienst tun soll. Nahezu zeitgleich mit der Indienststellung des Neubaus wird es an der Schleimündung auch eine Veränderung geben: Die bisherige Doppelstation Maasholm wird geteilt. Dort bleibt das für den äußeren Bereich der Schlei und das unmittelbare Küstenvorfeld optimierte Rettungsboot „Hellmut Manthey“. Das im Juli in Dienst gestellte Boot ist mit ehrenamtlichen Seenotrettern besetzt und wurde als Prototyp einer neuen Klasse in Finnland gebaut. Für den großen Rettungskreuzer hat sich Maasholm aber als ungeeignet herausgestellt. „Da in dem schmalen Kanal Richtung Ostsee im Sommer viel Verkehr ist, verlieren wir dort wertvolle Zeit, die gerade bei medizinischen Notfällen wichtig ist. Deshalb haben wir uns entschieden, die Station zu teilen“, so Stilepdey. In den kommenden Tagen soll deshalb die „Nis Randers“ in den ehemaligen Marinehafen Olpenitz umziehen. Später wird sie von der „SK39“ ersetzt. Dort wurde eine Station auf einem Ponton gebaut und verankert, die nur wenige Meter von der Hafenmole entfernt ist. „Von dort aus sind die Kollegen sofort auf See.“

Olpenitz ist dann die westliche Station eines rund um die Uhr besetzten Rettungskreuzers an der schleswig-holsteinischen Ostseeküste. Von dort aus werden die Flensburger Förde mit Geltinger Bucht und Eckernförder Bucht abgedeckt. Insgesamt betreibt die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger vor der Ostküste vier Kreuzer. In Laboe liegt die „Berlin“, die die Kieler Bucht und die Seewege bis Fehmarn abdeckt. Vor Fehmarn wacht von Großenbrode aus die „Bremen“, die „Hans Hackmack“ deckt von Grömitz aus die Lübecker Bucht ab.

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