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Schleswig-Holstein Segelschiff vor Helgoland in Seenot
Nachrichten Schleswig-Holstein Segelschiff vor Helgoland in Seenot
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10:08 09.10.2018
Der Seenotrettungskreuzer "Harro Koebke".  Quelle: Archiv
Helgoland

Am Montagabend ist eine rund 14 Meter lange Segelyacht kurz vor Helgoland in Seenot geraten. Unter Einsatz eines Seenotrettungskreuzers und eines SAR-Hubschraubers gelang die Rettung der Yacht, sagte eine Polizeisprecherin am Dienstagvormittag. Die Besatzung blieb unverletzt.

Um 20.51 Uhr meldete der Skipper der Segelyacht "Regina Maris", Heimathafen Meldorf, einen Seenotfall an Bord. Das Boot war aufgrund von Problemen mit dem Segel manövrierunfähig.

Die Seenotleitung schickte den Seenotrettungskreuzer "Harro Koebke" und einen SAR-Hubschrauber. Etwa fünf Seemeilen (rund neun Kilometer) nord-östlich von Helgoland konnte die Segelyacht geortet werden. Das Seenotrettungsboot "Notarius" schleppte die "Regina Maris" sicher in den Südhafen von Helgoland, wo sie kurz nach Mitternacht festmachte. Die beiden Besatzungsmitglieder, ein Vater mit Sohn im jugendlichen Alter, blieben unversehrt.

Die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass bei der Ansteuerung auf Helgoland ein Haltebolzen des Großbaumes gebrochen und die Hydraulik der Ruderanlage abgerissen war. Trotz der eingesetzten Hilfspinne war aufgrund des vorherrschenden Seeganges der Skipper der Segelyacht nicht mehr in der Lage, das Boot zu manövrieren.

Nach derzeitigen Erkenntnissen besaß keines der Besatzungsmitglieder trotz einer an Bord eingebauten Seefunkstelle das zum Betrieb erforderliche Seefunkzeugnis. Die Ermittlungen hat die Wasserschutzpolizeistation Helgoland übernommen.

Von KN-online/dpa

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