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Schleswig-Holstein DLRG rettet Kitesurfer aus Nordsee
Nachrichten Schleswig-Holstein DLRG rettet Kitesurfer aus Nordsee
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16:49 08.04.2018
Bei St. Peter-Ording holten Rettungsschwimmer der DLRG St. Peter-Ording einen Kitesurfer wieder sicher an Land. Quelle: DLRG St. Peter-Ording
St. Peter-Ording

Einen Kilometer vom Strand entfernt befand sich ein Kitesurfer bereits in der Nordsee, als die Einsatzkräfte am Böhler Strand eintrafen. Ablandiger Wind trieb ihn in Richtung Seeschiffahrtsstraße. Zunächst versuchten Feuerwehrkameraden mit einem Luftkissenboot den jungen Mann zu erreichen - mussten aber wegen der sehr weiten Entfernung den Rettungsversuch abbrechen.

Parallel machte sich eine Bootsbesatzung der DLRG mit einem Rettungs-Jetski bereit, um dieses bei auflaufender Flut zwischen den Sandbänken ins Wasser zu bringen.

45 Minuten in sechs Grad kalter Nordsee

Der Surfer trieb immer weiter auf die offene See hinaus, doch nach rund drei Minuten gelang es der DLRG-Bootsführerin, dem Mann näherzukommen. Mehr als 45 Minuten habe er da bereits im sechs Grad kalten Nordseewasser verbracht, so die DRLG in einer Mitteilung. Bei den Versuchen sich zu befreien, verfing sich der Surfer mehrfach in seinen Kiteleinen des Drachens. Ein Zurückschwimmen gegen Strömung und Wind war hiermit praktisch unmöglich geworden erläuterte Nils Stauch, Technischer Leiter Einsatz der DLRG St. Peter-Ording.

Mit dem Jetski brachte die DLRG den unterkühlten Mann und seine Ausrüstung wieder an Land; dort nahmen ihn Rettungsdienst und Notarzt für eine medizinische Untersuchung in Empfang.

„Der ablandige unbeständige Wind in Verbindung mit der kalten Wassertemperatur ist dem Kitesurfer fast zum Verhängnis geworden. An diesem Tag hätte man zur eigenen Sicherheit lieber einmal auf das Kitesurfen verzichten sollen und warten, bis die örtlichen Wetterbedingungen besser geeignet sind“, so Stauch.

Von KN

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