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Schäden halten sich bisher in Grenzen

Sturmböen in SH Schäden halten sich bisher in Grenzen

Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Sturmböen in Schleswig-Holstein. Wer heute das Haus verlassen muss, bekommt das mehr oder weniger kräftig zu spüren. Die Schäden halten sich im Raum Kiel bisher in Grenzen. In Eckernförde segelten frisch verlegte Dachziegeln an der St.-Nicolai-Kirche hinab.

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Gerade erst verlegt und schon herunter geweht: Die neuen Dachziegeln auf der St.-Nicolai-Kirche in Eckernförde hielten dem Wind nicht stand.

Quelle: Cornelia D. Mueller

Kiel. Schon in der Nacht zum Montag rauschten bei stürmischen Böen massenhaft nagelneue Tonpfannen, die in dieser Woche auf dem Dach der historischen St.-Nicolai-Kirche Eckernförde verlegt werden sollen, lawinenartig in die Tiefe. Zwei der vier per Kran aufgelegten Reihen waren am Morgen verschwunden und lagen zerborsten im abgesperrten Baustellenbereich am Kirchplatz. Auch jetzt noch purzeln weitere Dachziegel wie Dominosteine hinab, nach dem der Wind sie aufgerichtet hat.

Dachdecker können heute nur abwarten

Hauke Hass von der Dachdeckerfirma, die das 2000 Quadratmeter große, extrem steile Kirchendach neu deckt: „Das ist extrem ärgerlich, da wir die Pfannen nicht von Hand hinauf bringen können. Deshalb muss immer gleich eine größere Menge auf den erneuerten Dachstuhl gelegt und dann verarbeitet werden. Parallel arbeiten die Zimmerleute noch von innen in dem betroffenen Abschnitt. Also gehen wir schrittweise vor.“ Heute kann die Firma nur abwarten. Das Arbeiten auf dem gewaltige Dachstuhl wäre bei Sturm zu gefährlich.

Baum umgestürzt in Kiel-Pries

In Kiel-Pries hat der Wind am Montagmorgen gegen 9 Uhr einen Baum umgelegt. Die Feuerwehr Kiel räumte die Birke bis 10.30 Uhr vom Friedrichsruher Weg in Pries. Die Straße war solange gesperrt.

Ast auf A 210

Auf der A 210 Kiel Richtung Rendsburg sorgte ein Ast für Behinderungen. Der Deutsche Wetterdienst warnt bis heute Nachmittag vor stürmischen Böen bis 70 km/h.

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Sturmböen treiben ihr Unwesen: Auf der Baustelle der St.-Nicolai-Kirche in Eckernförde ist der Schaden besonders ärgerlich.

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Ein Artikel von
Isabelle Breitbach
Volontärin

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