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Schleswig-Holstein Sturmtief führt zum Ausfall von Fähren
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17:27 23.10.2018
Noch lehnen sich Spaziergänger bei stürmischen Böen am Strand von Büsum gegen den Wind. Der Deutsche Wetterdienst DWD warnte an der See vor Sturm mit schweren Sturmböen um 100 km/h. Dann wird's wirklich ungemütlich.  Quelle: Bodo Marks/dpa
Hamburg/Amrum

Mehrere Fährverbindungen sind am Dienstag wegen eines erwarteten Sturmtiefs über der Nordsee eingestellt worden. So fallen alle Verbindungen zwischen Amrum und den Halligen aus, wie die Wyker Dampfschiffs-Reederei auf ihrer Webseite mitteilte. Auf der Föhr-Amrum-Linie könnte es laut Unternehmen zu Änderungen im Fahrplan kommen. Auch der Katamaran «Halunder-Jet», der zwischen Hamburg und Helgoland verkehrt, läuft nicht aus, wie das Unternehmen Helgoline auf seiner Webseite mitteilte.

Der Deutsche Wetterdienst hat für die Nordseeküste teils schwere Sturmböen mit bis zu 100 Kilometern pro Stunde vorhergesagt. Die Nordseeküste muss sich demnach auf eine Sturmflut einstellen. Das Mittag-Hochwasser an der Küste und das Nachmittag-Hochwasser in Hamburg und Bremen wird etwa 1,5 Meter höher erwartet als das mittlere Hochwasser, wie das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie am Montagabend warnte. In Hamburg wird der Höchststand kurz nach 16.00 Uhr erwartet.

Im Binnenland kommt es zu stürmischen Böen um 65 Kilometern pro Stunde. Vorübergehend nimmt der Wind weiter zu, so dass es im Binnenland tagsüber verbreitet zu stürmischen Böen kommt, im nördlichen Binnenland zu Sturmböen und an der See in exponierten Lagen zu einzelnen orkanartigen Böen um 105 Kilometern pro Stunde.

Hier sehen Sie Fotos vom Sturmtief "Sieglinge" in Schleswig-Holstein. 

Von dpa/sal

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