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Schleswig-Holstein Suche wurde ergebnislos beendet
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21:31 25.07.2018
Von Niklas Wieczorek
Zahlreiche Rettungskräfte suchen nach einem vermissten Schwimmer auf der Kieler Förde. Quelle: Ulf Dahl
Kiel

Zwei Schwimmer seien am Nachmittag auf dem Weg zu einer Badeinsel vor Laboe gewesen, schilderte Baur. Eine der beiden Personen sei aber umgekehrt, habe ans Ufer zurückschwimmen wollen. Als die andere Person auf der Badeinsel ankam, war sie aber nicht mehr zu sehen.

Von etwa 15 bis 19 Uhr waren etliche Einheiten zwischen Laboe, Falckensteiner Strand, Schilksee und Strande unterwegs, um nach dem Vermissten zu suchen. Die Seenotretter unter Leitung des in Laboe stationierten Kreuzers "Berlin" sowie ein Hubschrauber und ein gutes Dutzend Boote von DGzRS, Wasserschutzpolizei, Bundespolizei, Lotsen, Zoll und privaten Besitzern fuhren mehrfach durch die Förde vor Laboe.

Aufgrund der Strömung in Richtung Kiel suchten die Schiffsbesatzungen auch bis zur Höhe Falckensteiner Strand. "Man hat das Suchgebiet mehrfach abgefahren", so Baur.

Taucher suchten an der Plattform

In Absprache mit der koordinierenden Seenotleitung in Bremen (DGzS) habe man sich gegen 19 Uhr entschlossen, die Suche auf dem Wasser zu beenden. Die "Steppke", ein Tochterboot der "Berlin", habe anschließend Taucher an Bord genommen, die im Umfeld der Badeplattform nach der Person suchen. Rund zwei Stunden habe man im Wasser nach dem Vermissten gesucht. Um 21 Uhr verließen die Taucher das Wasser. Die Suche wurde für beendet erklärt. "Wir gehen nicht davon aus, dass der Vermisste noch lebend geborgen werden kann", sagte Baur.

Der Großeinsatz sorgte an den Badestränden an der Kieler Förde für Aufsehen. Zahlreiche Gäste verfolgten die Suchaktion und hofften auf ein Wiederauftauchen des Vermissten. An den Stränden standen Rettungswagen und Notarzt bereit. Die Polizei hatte die Zufahrten abgesperrt.

Rettungskräfte suchen nach vermisstem Schwimmer
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