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Schleswig-Holstein Uni Lübeck wegen Stöcker unter Druck
Nachrichten Schleswig-Holstein Uni Lübeck wegen Stöcker unter Druck
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20:00 16.01.2018
Von Jens Kiffmeier
Winfried Stöcker steht in der Kritik. Quelle: Daniel Bockwoldt
Kiel

Es könne nicht sein, dass Stöcker als Honorarprofessor nach seinem rassistischen und sexistischen Verhalten vor junge Studentinnen und Studenten trete, teilte Samiah El Samadoni in einem Schreiben mit.

Es bestünden „ernsthafte Zweifel“ an der Eignung als Lehrkraft. Während sich der kritisierte Unternehmer gestern nicht zu dem Vorgang äußern wollte, räumte die Universität indirekt einen gewissen Handlungsbedarf ein.

Wie berichtet, hatte Stöcker in einer provokanten Rede vor 300 Zuhörern und in einem Mitarbeiterbrief kürzlich gegen die #MeToo-Bewegung, Flüchtlinge und Journalisten ausgeteilt.

Die Universität Lübeck will eigenen Angaben zufolge den Vorgang nun prüfen. 2011 hatte sie Stöcker zum Honorarprofessor berufen. „Er übt bei uns aber keine Lehrtätigkeit aus“, stellte ein Sprecher gestern auf Anfrage klar.

Nach früheren umstrittenen Äußerungen sei die Partnerschaft bereits vor drei Jahren zurückgefahren und „weitestgehend entkoppelt worden“, hieß es.

Inwieweit eine Entziehung des Honorartitels möglich sei, werde das Präsidium der Lübecker Universität beraten.

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