Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Schleswig-Holstein Tatverdächtiger stellt sich den Behörden
Nachrichten Schleswig-Holstein Tatverdächtiger stellt sich den Behörden
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:26 07.12.2018
Bei mehreren Durchsuchungen konnte die Polizei die Tatwaffe und weitere Beweismittel sicherstellen. Quelle: Patrick Seeger/dpa
Flensburg

Ein Haftrichter beim Amtsgericht Flensburg erließ den von der Staatsanwaltschaft Flensburg beantragten Haftbefehl, wie die Polizei mitteilte. Der Tatverdächtige aus Neumünster sitze jetzt in einem Gefängnis.

Der Mann soll zusammen mit einem 19-Jährigen am 11. November 2018 in Flensburg auf offener Straße einen 16-Jährigen angegriffen und ihm mit einem Gegenstand auf den Kopf geschlagen haben, wodurch dieser erheblich verletzt wurde.

Die mutmaßlichen Täter sollen aus einem von einer Frau gefahrenen Kleinwagen ausgestiegen sein, nachdem es zuvor eine verbale Auseinandersetzung gegeben haben soll.

Tatwaffe und Beweismittel sichergestellt

Der 19-jährige Flensburger wurde bereits am 30. November 2018 festgenommen. Nach einem Geständnis kam er auf freien Fuß. Gegen ihn wird wegen Körperverletzung ermittelt. Bei mehreren Durchsuchungen konnte die Polizei die Tatwaffe und weitere Beweismittel sicherstellen.

Die Polizei hatte nach dem mutmaßlichen Haupttäter mit einem Phantombild gefahndet. Der aus Neumünster stammende, bereits vorbestrafte 23-Jährige hatte sich zwischenzeitlich nach Hamburg abgesetzt. Gestellt habe er sich wegen des hohen Fahndungsdrucks, teilte die Polizei mit.

Von KN/dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Das Sicherungsverfahren gegen einen 34 Jahre alten Mann wegen eines Messerangriffs in einem Lübecker Linienbus beginnt am 9. Januar 2019. Das teilte das Lübecker Landgericht am Freitag mit.

07.12.2018

Gute Nachricht für Pendler: Noch vor Weihnachten wird das sanierte Teilstück der A21 zwischen Trappenkamp und Stolpe (in Richtung Kiel) frei.

07.12.2018

BR-Spielwaren hat am Amtsgericht Hamburg Insolvenz angemeldet. Die Spielwarenkette mit 180 Mitarbeitern soll vorerst uneingeschränkt fortgeführt werden. BR-Spielwaren betreibt in Schleswig-Holstein fünf Filialen in Kiel, Neumünster, Flensburg, Elmshorn und Norderstedt.

07.12.2018