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Schleswig-Holstein Drei Schwerverletzte bei zwei Unfällen
Nachrichten Schleswig-Holstein Drei Schwerverletzte bei zwei Unfällen
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14:57 15.01.2019
Von Kay Steinke
Schwerer Unfall auf der A7. Am Dienstagvormittag wurde die Autobahn nahe Quickborn gesperrt. Quelle: Daniel Friederichs
Quickborn

Die Autobahn 7 war am Dienstagvormittag in Höhe der Anschlussstelle Quickborn (Kreis Pinneberg) in Fahrtrichtung Hamburg wegen Landung eines Rettungshubschrauber voll gesperrt worden. Nach Angaben der Polizeidirektion Neumünster wurden bei einem Verkehrsunfall um 8 Uhr auf dem Verzögerungsstreifen mindestens zwei Menschen lebensgefährlich verletzt. Ab 13.30 Uhr ging der Rückstau langsam zurück.

Mehrere Fahrzeuge am Unfall beteiligt

Den Polizei-Angaben zufolge waren mehrere Fahrzeuge an dem Unfall auf der A7 beteiligt. Der Verkehr wird an der Anschlussstelle Henstedt-Ulzburg abgeleitet. Auf der Umleitungsstrecken kam es den Angaben zufolge zu Behinderungen. Die Staatsanwaltschaft Itzehoe hat einen Sachverständigen zur Unfallstelle entsandt. Die Sperrung sollte voraussichtlich den Vormittag andauern, hieß es.

Autofahrer wechselt Spur und übersieht Lkw

Laut Polizei wechselte der Fahrer eines Ford Galaxy aufgrund starken Verkehrsaufkommens zur Abfahrt Quickborn vermutlich auf den rechten Fahrstreifen, ohne auf den Verkehr zu achten. Der Fahrer eines Lastwagens konnte nicht mehr ausweichen und fuhr auf den Pkw auf, woraufhin der Ford auf den nächsten auf dem Verzögerungsstreifen stehenden Pkw prallte und diesen auf zwei weitere Autos schob. Die Insassen des Pkw wurden lebensgefährlich verletzt und mit Rettungshubschrauber und Rettungswagen in Hamburger Krankenhäuser gebracht. Der Insasse eines auf dem Verzögerungsstreifen stehenden Peugeots wurde ebenfalls verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Auto fuhr auf Stauende auf

Der Stau führte in der Folge zu einem Unfall Höhe Parkplatz Moorkaten. Dort übersah der Fahrer eines VW Caddy das Stauende und fuhr mit hoher Geschwindigkeit auf einen Lkw auf. Der Fahrer wurde in seinem Auto eingeklemmt und musste von den Rettungskräften befreit werden. Er kam mit lebensgefährlichen Verletzungen ebenfalls in ein Hamburger Krankenhaus.

Auch hier landete der Rettungshubschrauber. Die A 7 Richtung Hamburg musste deshalb ab Kaltenkirchen gesperrt werden.

Von Kay Steinke und Tanja Köhler

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