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Schleswig-Holstein Mobile Wahllokale waren ein Flop
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08:33 24.07.2018
Bordesholm

Landeswahlleiter Tilo von Riegen rät in seinem Bericht an den Landtag deshalb davon ab, mobile Wahlkabinen landesweit einzuführen. „Aufgrund der sehr hohen Kosten, rechtlicher Unsicherheiten und praktischer wahlorganisatorischer Probleme bei gleichzeitig geringen Erfolgsaussichten kann die Weiterverfolgung des Einsatzes der mobilen Briefwahl nicht empfohlen werden."

In den Wochen vor der Landtagswahl 2017 hatten in den 14 Gemeinden des Amtes Bordesholm insgesamt 683 Bürger ihre Stimme insbesondere in einem umgebauten Wohnmobil etwa vor Supermärkten abgegeben. Von Riegen geht mit Blick auf Vergleichsämter davon aus, dass die Mehrzahl der Briefwähler ihr Kreuz so oder so spätestens am Wahlsonntag gemacht hätten. Demnach lockte die Mobilwahl, die 32.260 Euro kostete, nur rund 120 Wähler zusätzlich an.

Von Ulf Billmayer-Christen

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