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Schleswig-Holstein Neuer Erlass soll für Klarheit sorgen
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08:00 06.12.2018
Von Heike Stüben
Die Bauwagen und Buden der Waldkindergärten in Schleswig-Holstein hatten immer wieder für Auseinandersetzungen mit den Behörden gesorgt. (Symbolbild aus Niedersachsen) Quelle: Carmen Jaspersen/dpa
Kiel

Weil sich die Landesregierung einig war, dass die Waldkindergärten ein sinnvolles pädagogisches Angebot darstellen, wurde im Sommer das Landeswaldgesetz geändert. Der aktuelle Erlass zeigt den unteren Bauaufsichtsbehörden nun auf, welche Naturunterkünfte sie wie genehmigen können.

Landeswaldgesetz fordert keine Bauleitplanung

So ist keine gesonderte Bauleitplanung mehr erforderlich, wenn eine Waldkita eine schlichte Hütte in naturnaher Bauweise oder einen Bauwagen auf geeigneten Naturflächen aufstellt. Eine Heizung sei nicht notwendig. Wenn sie gewünscht wird, muss sie die Brandschutzvorgaben erfüllen. Nicht vereinbar mit einfachen Naturunterkünften sind dagegen Fundamente, Zäune oder und befestigte Außenanlagen wie Terrassen.

Klarheit und Verlässlichkeit

„Mit unserem Klarstellungserlass wollen wir eine landesweit einheitliche Vorgehensweise gewährleisten. Wir schaffen mit den neuen Regelungen Klarheit und Verlässlichkeit“, erklärte Staatssekretärin Kristina Herbst (CDU). Es bleibe aber dabei, dass Waldkita nicht bedeute, das im Wald eine voll ausgestattete Kindertagesstätte gebaut werden kann.

Der Erlass zeigt außerdem auf, wo und wie Naturkindergärten auch außerhalb eines Waldes verwirklicht werden können.

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