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Bundeswehr gibt neue Fregatte zurück

Wegen Technik-Mängeln Bundeswehr gibt neue Fregatte zurück

Die Bundeswehr wird erstmals ein bereits übernommenes Schiff wieder an seine Bauwerft zurückgeben. Grund sind erhebliche Soft- und Hardware-Mängel der neuen Fregatte "Baden-Württemberg". Das zuständige Rüstungsamt fordert von der Hamburger Werft Blohm + Voss, die Mängel zu beseitigen.

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Die Fregatte "Baden-Württemberg" ist das größte seit dem zweiten Weltkrieg für die Deutsche Marine gebaute Kampfschiff.

Quelle: Frank Behling

Kiel. Damit gerät das Drei-Milliarden-Projekt "F125" erneut ins Stocken, wie die Zeitung schreibt. Die Fregatte "Baden-Württemberg", die sechs Jahre lang gebaut wurde, werde ab 19. Januar eine längere Liegezeit in Hamburg haben, bestätigte ein Sprecher des zuständigen Bundesamtes für Ausrüstung, Nutzung und Informationstechnik der Bundeswehr. Umfangreiche Funktionsnachweise auf See seien nicht erbracht worden.

Die Probefahrten erfolgten in der Nordsee, vor Norwegen und vor Kiel. Die Arbeitsgemeinschaft (Arge) F125 habe jetzt die Möglichkeit, die Fehler zu beheben, so die Ansage von der Bundeswehr. Die Arge besteht aus Thyssen Krupp Marine Systems (TKMS/Kiel), zu dem Blohm + Voss gehört, und Lürssen (Bremen).

Von KN-online

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