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Wirtschaft Bruttolöhne im Jahr 2017 um 2,5 Prozent gestiegen
Nachrichten Wirtschaft Bruttolöhne im Jahr 2017 um 2,5 Prozent gestiegen
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16:00 20.07.2018
Die Bruttolöhne sozialversicherungspflichtiger Beschäftigter sind im vergangenen Jahr um 2,5 Prozent gestiegen. Quelle: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild
Berlin

Die Bruttolöhne sozialversicherungspflichtiger Beschäftigter sind im vergangenen Jahr um 2,5 Prozent gestiegen. Das geht aus der neuen Entgeltstatistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) hervor, die dem RedaktionsNetzwerk Deutschland vorliegt. Sozialversicherungspflichtig beschäftigte Arbeitnehmer bekamen 2017 einen mittleren Lohn von 2 609 Euro.

Im Osten stiegen die Bruttolöhne deutlich stärker als in Westdeutschland – und zwar auf 2216 Euro, 3,6 Prozent mehr als 2016. In Westdeutschland belief sich das Plus dagegen auf rund 2,2 Prozent. Dort lag der mittlere Monatslohn im vergangenen Jahr bei 2721 Euro.

Im Osten verdienen Frauen besser als Männer

Betrachtet man lediglich die sozialversicherungspflichtigen Vollzeit-Beschäftigten, zeigt sich, dass im Osten der mittlere Bruttolohn von Frauen höher ist als bei Männern. Im Westen ist es umgekehrt.

Männer mit sozialversicherungspflichtigem Vollzeitjob kamen in den neuen Bundesländern im vergangenen Jahr auf einen mittleren Monatslohn von 2581 Euro, Frauen auf 2637 Euro. Die Bundesagentur für Arbeit führt den Unterschied auf die besondere Struktur des Arbeitsmarkts im Osten zurück. Dort gibt es weniger gut bezahlte Industriejobs, die im Westen häufig von Männern gemacht werden.

Von Rasmus Buchsteiner/RND

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