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Wirtschaft Burda-Tochter Xing beschleunigt Wachstum
Nachrichten Wirtschaft Burda-Tochter Xing beschleunigt Wachstum
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17:27 06.08.2013
Xing freut sich über mehr Mitglieder im deutschsprachigen Raum - um 211 000 auf mehr als 6,5 Millionen gestiegen. Quelle: Tobias Hase
Hamburg

t.

Nach zuletzt vergleichsweise verhaltenem Wachstum kletterten die Erlöse im zweiten Quartal wieder etwas schneller. Der Konzernumsatz legte um 15 Prozent auf 20,9 Millionen Euro zu. Der Überschuss stieg um 30 Prozent auf 2,7 Millionen Euro. Die Zahl der Mitglieder im deutschsprachigen Raum stieg um 211 000 auf mehr als 6,5 Millionen gestiegen - davon nutzen 801 000 (ein Plus von 15 000) kostenpflichtige Angebote.

Xing-Chef Thomas Vollmoeller sieht einen Vorteil für Xing durch die jüngsten Enthüllungen über das Ausmaß der US-Überwachung bei amerikanischen Internet-Unternehmen: "In der aktuellen Situation hilft uns die Tatsache natürlich, dass wir nach deutschem Datenschutz arbeiten und unseren Traffic SSL-verschlüsseln." Ein europäisches Netzwerk wäre grundsätzlich interessant, es sei aber nicht einfach, es aufzubauen oder zusammenzukaufen. "Wir konzentrieren uns darauf, unsere Position im deutschsprachigen Raum weiter zu festigen. Natürlich schauen wir uns aber immer nach Gelegenheiten um und schließen auch nicht aus, irgendwann einmal auch Internationalisierungs-Schritte zu gehen", sagte Vollmoeller der dpa.

Xing hatte jüngst seine Website auf ein neues Design umgestellt, das inzwischen für alle Nutzer eingeführt wurde. Das Layout mit einem neuen "Portfolio"-Bereich für Inhalte wie Bilder oder andere digitale Dateien sei "extrem gut" angenommen worden, sagte Vollmoeller. "Aber natürlich gibt es immer einzelne Beschwerden von Mitgliedern, die es vorher schöner fanden." Der größere US-Rivale LinkedIn bietet seit einigen Tagen ebenfalls einen Portfolio-Bereich an. "Ich gehe mal davon aus, dass unser Wettbewerber an ähnlichen Überlegungen dran ist wie wir", sagte Vollmoeller dazu.

Im vierten Quartal werde ein verändertes Premium-Produkt eingeführt, das mehr zahlende Mitglieder anlocken soll, kündigte der Xing-Chef ohne weitere Details an. In dem Geschäft mit kostenpflichtigen Mitgliedschaften "ist die Rakete noch nicht gestartet", räumte er ein.

dpa

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