Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Wirtschaft Neuer Ärger mit 1&1 Telecom
Nachrichten Wirtschaft Neuer Ärger mit 1&1 Telecom
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:47 26.09.2017
Von Robert Michalla
Eine Kundin liest einen Brief von 1&1. Quelle: Ulf Dahl

Die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein spricht sogar von Chaos: „Uns erreichen 30 bis 40 Beschwerden pro Woche“, sagt Rechtsexperte Boris Wita. Weil eine Besserung nicht ansatzweise in Sicht ist, hat die Verbraucherzentrale bereits die Bundesnetzagentur über die „unhaltbaren Zustände“ informiert.

Weil 1&1 Versatel sich vom Privatkundengeschäft verabschiedete, wurden laufende Verträge rückwirkend zum 1. Mai 2017 auf einen DSL-Anschluss der 1&1 Telecom umgestellt. In einem Schreiben hatte 1&1 seinen ehemaligen KielNet-Kunden empfohlen, auf ein Vertragsangebot mit einer neuen Mindestlaufzeit von 24 Monaten umzusteigen. Kunden, die ihr Vertragsverhältnis kündigen wollen, stießen und stoßen nach Angaben der Verbraucherzentrale allerdings auf massive Probleme.

Lediglich in „absoluten Ausnahmefällen“ könne es zu Weiterleitungen kommen, etwa wenn der Kunde eine andere als die im Schreiben angegebene Kundennummer nenne oder eine andere als die im Schreiben genannte Hotline wähle. „Da wir immer daran interessiert sind, den Kunden den bestmöglichen Service zu bieten, haben wir diese bedauerlichen Ausnahmefälle zum Anlass einer erneuten Überprüfung genommen.“

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Der Thyssenkrupp-Aufsichtsrat hat die Einsetzung einer gemeinsamen Arbeitsgruppe aus Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern zur umstrittenen Stahlfusion mit Tata beschlossen. Die Arbeitsgruppe sollen von IG-Metall-Gewerkschaftssekretär Markus Grolms und Konzern-Personalvorstand Oliver Burkhard geleitet werden.

23.09.2017

Wie Sie sich vor einem Einbruch schützen können und in welchen Bereichen Verbraucher das Risiko unterschätzen, zeigt der Einbruchreport 2017.

22.09.2017

Politischer Gegenwind für ThyssenKrupp: Im Streit um die Fusionspläne des Stahlkonzerns hat sich Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) an die Seite der Stahlarbeiter gestellt. Gegen die Arbeitnehmer sei eine Lösung schwer vorstellbar.

22.09.2017
Anzeige