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"Daten-Steckdose" für Nordsee-Forscher vor Helgoland installiert

Forschung "Daten-Steckdose" für Nordsee-Forscher vor Helgoland installiert

Wissenschaftler haben am Dienstag in der Nordsee vor Helgoland eine "Steckdose" für Daten installiert. Die Hochgeschwindigkeits-Datenleitungsanschlüsse seien in zehn Metern Wassertiefe befestigt worden, sagte Julika Doerffer vom Helmholtz-Zentrum Geesthacht.

Helgoland/Geesthacht. Der sogenannte Datenknoten sei speziell für flache Gewässer entwickelt worden, um wissenschaftliche Geräte auch bei Windstärke 12 unter Wasser sturmsicher verankern zu können.

Von dort bekommen die Wissenschaftler ihre Messdaten via Glasfaserkabel in Echtzeit übermittelt. Zugleich werden über den Datenknoten die wissenschaftlichen Hightech-Geräte mit Strom versorgt. Dadurch kann auf die sonst üblichen Batterien verzichtet werden.

Helgoland gilt wegen seiner Lage weit vor der deutschen Küste in Mitten der stark vom Klimawandel betroffenen Nordsee als strategischer "Hotspot" der Meeresforschung. Zu den ersten Geräten, die an den Datenknoten angeschlossen werden, gehören eine Stereokamera, mit der Fische und Quallen automatisch in ihrem Lebensraum beobachtet werden können, und zwei Sensor-Systeme, die Informationen zum Zustand der Nordsee sammeln, sagte Doerffer.

dpa

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