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Wirtschaft Deutsche besitzen insgesamt 7,5 Billionen Dollar
Nachrichten Wirtschaft Deutsche besitzen insgesamt 7,5 Billionen Dollar
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10:33 15.06.2018
Bei der Deutschen Bank wird der Großteil des deutschen Finanzgeschäfts abgewickelt. Quelle: imago/Westend61
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New York

Der globale Reichtum wächst, nach wie vor profitieren aber vor allem die ohnehin schon Privilegierten davon. Weltweit kletterten die Privatvermögen um 7,1 Prozent auf insgesamt 201,9 Billionen Dollar hoch, Amerika ist dabei der Spitzenreiter mit rund 80,5 Billionen Euro, Deutschland landet auf Platz fünf im Weltranking.

Die Zahlen gehen aus einer aktuellen Studie der Boston Consulting Group (BCG) hervor. „Das Hoch an den Börsen und die Stärke vieler Währungen gegenüber dem Dollar haben dem weltweiten Vermögenswachstum einen enormen Schub gegeben“, sagte BCG-Expertin Anna Zakrzewski. Davon profitierten vor allem Millionäre, bei denen sich dem „Global Wealth Report“ zufolge inzwischen die Hälfte des weltweiten Vermögens ballt. 2012 lag ihr Anteil noch bei unter 45 Prozent. Damit bestätigt die Studie einmal mehr das Klischee von vermögenden Menschen, die immer reicher werden.

Amerika ist das Land mit den meisten Millionären

Das Finanzvermögen der Deutschen stieg demnach um 4,3 Prozent auf insgesamt 7,5 Billionen Dollar. Damit rangiert Deutschland weltweit unverändert auf Platz fünf. An erster Stelle stehen die USA (80,5 Billionen Dollar), dahinter folgen China (20,7 Billionen), Japan (16,8 Billionen) und Großbritannien (9,3 Billionen). Amerika ist auch das Land mit den meisten Millionären - hier steht Deutschland weltweit nur auf Platz sieben.

Moderates Wachstum durch konservatives Anlageverhalten

Das vergleichsweise moderate Wachstum in Deutschland sei unter anderem auf das konservative Anlageverhalten zurückzuführen, heißt es in der Studie. 36 Prozent des Privatvermögens seien hierzulande Spareinlagen oder Bargeld, während lediglich 19 Prozent in Aktien und Fonds stecke. Im Ausland gehen die Menschen mehr Risiko ein - dort werden der Analyse nach nur 27 Prozent der Vermögen auf Sparkonten oder bar gehalten und 35 Prozent in Aktien oder Fonds.

Von RND/dpa/lf

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