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Wirtschaft Warnstreik: Viele Flüge fallen in Hamburg aus
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15:04 14.01.2019
Die Gewerkschaft Verdi hat das Personal an den Sicherheitskontrollen auf dem Hamburger Flughafen zu einem 24-Stunden-Streik (0-24 Uhr) aufgerufen. Quelle: Arne Dedert/dpa (Symbolfoto)
Hamburg

Wegen eines Warnstreiks am Flughafen Hamburg müssen Passagiere am Dienstag mit Flugausfällen und Verspätungen rechnen. Dutzende Flüge wurden bereits gestrichen, wie aus den Übersichten für die Ankünfte und Abflüge am Hamburger Airport ersichtlich ist. Ursprünglich waren für Dienstag 178 Abflüge mit mehr als 20.000 Passagieren sowie 179 ankommende Maschinen eingeplant.

Betroffen sind alle Kontrollstellen des Flughafens Hamburg, sowohl die Personal- und Warenkontrollen als auch die Passagierkontrolle. Aufgrund dieses Streiks kann es am Dienstag ganztägig zu Flugstreichungen und deutlichen Verzögerungen bei den Kontrollen kommen, teilte der Flughafenbetreiber am Montag mit.

Am gleichen Tag bestreikt werden sollen die Flughafen-Drehkreuze Frankfurt am Main und München sowie die Flughäfen Hannover, Bremen, Dresden, Erfurt und Leipzig/Halle. Damit sind drei der fünf größten Flughäfen Deutschlands betroffen.

Großteil der Fluggäste wird Kontrollstellen nicht pünktlich passieren können

Der Flughafen hat sich nach eigenen Angaben mit den Fluggesellschaften und Behörden "bestmöglich auf den Verdi-Streik vorbereitet". "Dennoch müssen Passagiere mit vielen Flugausfällen und sehr langen Wartezeiten rechnen", sagte ein Sprecher. Aufgrund der eingeschränkten Kontrollkapazität wird ein Großteil der Fluggäste die Kontrollstelle nicht pünktlich passieren können. Bevorzugte Sicherheitskontrollen (z. B. Fast Lane) seien mangels Kapazität nicht möglich, hieß es.

"Alle Fluggäste werden gebeten, sich vor der Anreise zum Flughafen über den Status ihres Fluges zu informieren", so der Sprecher. "Zudem sollten sie möglichst viel Zeit für das Passieren der Kontrollstellen einrechnen und Handgepäck auf ein Minimum reduzieren."

Bei Fragen zu Verspätungen, Ausfällen, Umbuchungen etc. wenden sich Passagiere bitte direkt an die Hotlines der jeweiligen Fluggesellschaften oder den Reiseveranstalter.

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