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Wirtschaft Hedgefonds drängt EADS zum Verkauf von Dassault-Beteiligung
Nachrichten Wirtschaft Hedgefonds drängt EADS zum Verkauf von Dassault-Beteiligung
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11:51 05.08.2013
EADS-Konzernchef Tom Enders soll zum Verkauf der Dassault-Beteiligungen aufgefördert worden sein. Quelle: Patrick Seeger
London

Wie die "Financial Times" schreibt, hat der Fonds EADS-Konzernchef Tom Enders in einem Brief aufgefordert, die rund 4 Milliarden Euro schweren Anteile umgehend abzugeben. Mit der Beteiligung an dem Konkurrenten, der unter anderem den Kampfjet Rafale baut, werde das EADS-Kapital nicht gut genutzt. Mit dem Geld solle der Konzern Aktien zurückkaufen oder an seine Anteilseigner eine Sonderdividende ausschütten. TCI (The Children's Investment Fund) hält nach eigenen Angaben deutlich mehr als ein Prozent der EADS-Anteile.

EADS selbst habe den Brief nicht kommentieren wollen, schreibt die "FT". Aus dem Umfeld sei aber zu hören, dass es an strategischen Synergien mit Dassault mangele, heißt es in der Zeitung, der das Schreiben vorlag. Allerdings macht auch die neue Aktionärsstruktur einen Dassault-Verkauf laut "FT" schwierig: Denn obwohl Paris nur noch 12 Prozent an EADS hält, habe die Regierung ein Mitspracherecht bei schwerwiegenden Entscheidungen des Konzerns über seine Dassault-Beteiligung. Paris habe außerdem ein Vorkaufsrecht. Ein Regierungssprecher sagte laut "FT", man habe von dem Brief noch keine Kenntnis. Enders hatte erst vergangene Woche angekündigt, den Konzern kräftig umzubauen und künftig nach der Flugzeug-Tochter Airbus zu benennen.

dpa

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