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Ikea löscht Pussy-Riot-Protest von russischer Homepage

Internet Ikea löscht Pussy-Riot-Protest von russischer Homepage

Das schwedische Möbelunternehmen Ikea hat ein Bild von vier Jugendlichen mit Strumpfmasken im Stil der Polit-Punkband Pussy Riot von ihrer russischen Webseite gelöscht.

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Mitglieder der Punkband Pussy Riot während einer Gerichtsverhandlung in Moskau.

Quelle: Sergei Chirikov

Moskau/Stockholm. Die mutmaßlichen Unterstützer der Musikerinnen hatten sich bei einer Werbeaktion des Unternehmens auf Ikea-Möbeln ablichten lassen. "Wir sind politisch und religiös unabhängig", antwortete eine Ikea-Sprecherin am Mittwoch auf eine E-Mail-Anfrage der Nachrichtenagentur dpa. Deshalb sei das Bild entfernt worden. In einer Abstimmung der Nutzer hatte das Bild den ersten Platz erreicht.

Anstelle des Fotos war am Mittwoch nur noch eine Erklärung des Unternehmens zu sehen: "Wir wollen nicht zulassen, dass unser Werbeprojekt als Ort für Agitation jedweder Art ausgenutzt wird." Das "Wall Street Journal" berichtete, das Foto sei bereits am Freitag von der Seite entfernt worden. Drei Frauen der russischen Punkband Pussy Riot waren im August zu zwei Jahren Lagerhaft verurteilt worden, weil sie in einer Kirche gegen Präsident Wladimir Putin demonstriert hatten. Ihre farbigen Sturmhauben sind zum Symbol des Protests geworden. Ikea betreibt in Russland 14 Einrichtungshäuser.

dpa

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