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Großauftrag für Flensburger Werft

Irish Ferries Großauftrag für Flensburger Werft

Die Flensburger Schiffbau-Gesellschaft (FSG) hat den größten Auftrag ihrer Firmengeschichte erhalten. Die Werft baut bis 2020 eine große Kreuzfahrtfähre für die Fährgesellschaft Irish Ferries.

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Die Flensburger-Schiffbau-Gesellschaft (FSG) baut ihr Engagement im Fährschiffbau weiter aus. Zuvor hatte die Werft bereits Passagierfähren für Reeder in Kanada (Foto) und Großbritannien gebaut. 

Quelle: Frank Behling

Flensburg. Pünktlich zum Jahreswechsel hatte die Werft damit einen zweiten Großauftrag aus Irland erhalten. Die Werft soll für die Fährmarke Irish Ferries eine Kreuzfahrtfähre bauen. Wie die Irish Ferry-Muttergesellschaft Irish Continantal Group (ICB) am Dienstag in Dublin mitteilt, wurde bei der Flensburger Werft der Auftrag bereits unterzeichnet. Das Finanzierungsvolumen beläuft  sich auf 165,2 Millionen Euro und ist damit der größte Auftrag in der Geschichte der Werft. Mit dem Bau wird die Auslastung der Werft bis ins Jahr 2020 gesichert. Das Schiff wird nach Mitteilung der Reederei mit einer Vermessung von 67300 BRZ die weltweit größte Kreuzfahrtfähre mit fünf Fahrzeugdecks sein.

Die Irish Continantal Group hat bereits 2016 die Passagier- und Autofähre „W.B. Yeats“ in Flensburg bestellt. Dieses Schiff soll 50000 BRZ groß werden und Mitte Januar vom Stapel laufen. Diese erste Fähre wird im Sommer an Irish Ferries ausgeliefert und zwischen Irland und Frankreich eingesetzt werden. Die jetzt bestellte Kreuzfahrtfähre soll zwischen Dublin und Holyhead in Großbritannien fahren. 

Durch die zweite Fähre steigert die irische Reederei ihr Investitionsvolumen bei der Flensburger Werft auf 315 Millionen Euro. Damit ist die Reederei der größte zivile Auftraggeber einer schleswig-holsteinischen Werft. Die noch namenlose Kreuzfahrtfähre wird eine Kapazität für 1800 Passagiere sowie 1500 Autos oder 330 Lastwagen haben. Das Schiff soll auch einen für die Eisfahrt verstärkten Rumpf bekommen, was laut Reederei die Einsatzmöglichkeiten erweitert.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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