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Keine Einigkeit der Minister über Obergrenze für Dispo-Zinsen

Verbraucher Keine Einigkeit der Minister über Obergrenze für Dispo-Zinsen

Die Verbraucherschutzminister von Bund und Ländern haben sich nicht auf einen gemeinsamen Beschluss über eine gesetzliche Obergrenze für Dispo-Zinsen verständigen können.

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Ilse Aigner auf der Verbraucherschutzministerkonferenz.

Quelle: Marcus Brandt

Hamburg. Die Minister der unionsgeführten Länder und Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) blieben am Freitag bei ihrer Haltung, dass die Festschreibung einer Obergrenze für viele Bankkunden höhere Kosten bedeuten würden, da die Geldinstitute diese voll ausschöpfen könnten.

Einigkeit habe darüber geherrscht, dass die Dispo-Zinsen vollkommen überzogen und nicht zu rechtfertigen seien, sagte Hessens Verbraucherschutzministerin Lucia Puttrich (CDU) zum Abschluss der Konferenz in Hamburg. Die grün-rote Landesregierung von Baden-Württemberg hatte zuvor eine Bundesratsinitiative zur Zinsbegrenzung von Überziehungskrediten auf den Weg gebracht. Im Bundesrat soll die Initiative am 21. September vorgestellt werden.

dpa

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