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TKMS schmiedet Bündnis mit Kongsberg

U-Boote-Bau TKMS schmiedet Bündnis mit Kongsberg

Für den Bau von U-Booten hat die Kieler Werft ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS) ein Joint-Venture mit dem norwegischen Rüstungsunternehmen Kongsberg Defence vereinbart. Wirtschaftsminister Bernd Buchholz (FDP) lobte das neue Unternehmen als „Meilenstein“ für die Entwicklung neuer U-Boot-Standards.

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TKMS ist ein Joint-Venture mit Atlas Elektronik und Kongsberg Defence eingegangen.

Quelle: Frank Peter

Kongsberg/Kiel. Am Dienstag ist in Norwegen das Joint-Venture zwischen TKMS Marine Systems, deren Tochtergesellschaft Atlas Elektronik und dem norwegischen Unternehmen Kongsberg Defence besiegelt worden. Bereits im März war dazu eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet worden.

Vorstandschef Rolf Wirtz sagte, dass man mit dem Gemeinschaftsunternehmen nun das gesamte Leistungsspektrum für konventionelle U-Boote anbieten könne - also auch Führungs- und Waffeneinsatzsysteme. Die Systeme sollen unter anderem Torpedos und Flugkörper treffsicher ins Ziel bringen. Die Feuerleittechnik und Führungssysteme an Bord der U-Boote werden künftig in Norwegen entwickelt und gefertigt. Die U-Boote werden weiter bei TKMS in Kiel gebaut.

Buchholz: Joint-Venture ist Meilenstein

Wirtschaftsminister Bernd Buchholz (FDP) teilte am Dienstag mit, dass das Joint-Venture ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Entwicklung eines neuen europäischen U-Boot-Standards für den globalen Markt ist. Das bevorstehende norwegische U-Boot-Programm werde den Weg für die weitere Zusammenarbeit ebnen.

Kongsberg ist der stärkste Partner des Trios. Der norwegische Rüstungskonzern zählt 7700 Mitarbeiter und erzielt einen Jahresumsatz von etwa 1,8 Milliarden Euro. TKMS erwirtschaftet mit 3700 Mitarbeitern 1,2 Milliarden Euro Jahresumsatz. Atlas Elektronik kommt mit 1581 Mitarbeitern auf 440 Millionen Euro. Die neue Firma soll mit rund zwanzig Arbeitsplätzen in den kommenden Jahren ein Auftragsvolumen in erheblicher Höhe abarbeiten.

Von KN-online

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