Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Wirtschaft Arbeitsteilung beim Korvettenbau
Nachrichten Wirtschaft Arbeitsteilung beim Korvettenbau
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:01 06.04.2018
Die Korvette „Braunschweig“ vom Typ K130. Diese Kriegsschiffe sind kleiner und wendiger als Fregatten und vor allem für den Einsatz in sogenannten Randmeeren und Küstengewässern geeignet. Quelle: Frank Behling
Anzeige
Bremen/Kiel/Hamburg/Wolgast

Danach werden die vorderen Teile von zwei der K130-Korvetten der Braunschweig-Klasse bei der Lürssen-Werft in Bremen und drei am Kieler Werfstandort der German Naval Yards gefertigt. Die hinteren Teile aller Schiffe entstehen auf der zu Lürssen gehörenden Wolgaster Peene-Werft.

Bei der ebenfalls zu Lürssen zählenden Blohm+Voss Werft in Hamburg werden beide Schiffsteile dann beim sogenannten Hochzeitsstoß miteinander verbunden. Hamburg übernimmt auch die Endausstattung der rund 89 Meter langen Korvetten, wie die federführende Lürssen Werft am Freitag mitteilte. Zur Arbeitsgemeinschaft Arge K130 gehören Lürssen, German Naval Yards und Thyssen Krupp Marine Systems.

Der rund zwei Milliarden Euro umfassende Auftrag war im September 2017 vergeben worden. Korvetten sind kleiner und wendiger als Fregatten und vor allem für den Einsatz in sogenannten Randmeeren und Küstengewässern geeignet - also etwa in der Ostsee. Die Marine verfügt bereits über fünf Korvetten des Typs K130. Die fünf neuen Schiffe des Typs sollen ab 2022 sukzessive übergeben werden.

Der Auftrag war zunächst ohne öffentliche Ausschreibung an das Konsortium Arge K130 der Werften Lürssen und Thyssen Krupp Marine Systems gegangen, die bereits fünf Korvetten gebaut haben. German Naval Yards Kiel hatte dagegen Einspruch erhoben und wurde daraufhin am Bau der fünf neuen Korvetten beteiligt.

Von lno

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Süße Getränke kosten künftig mehr: Großbritannien hat die Zuckersteuer eingeführt. Mit der Maßnahme will das Land gegen das Übergewicht bei Kindern vorgehen.

06.04.2018

Ein Plus von 17,2 Prozent im März: Die Kernmarke Mercedes-Benz des Autobauers Daimler boomt auf dem chinesischen Markt. Damit gleicht der Konzern Verluste an anderer Stelle aus.

06.04.2018

IT-Forscher schlagen in einer Studie Alarm: Mittlerweile seien Unternehmen technisch in der Lage, Beziehungsgeflechte in der Belegschaft mit Big Data zu ermitteln. Die Ergebnisse könnten Einfluss auf Beförderung oder Entlassung nehmen.

06.04.2018
Anzeige