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Wirtschaft Mehr als 12.000 Haushalte betroffen
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07:49 10.11.2018
Ein Versorgungsunternehmen darf den Strom sperren, wenn der Kunde mit mindestens 100 Euro in Zahlungsverzug ist und nachdem er eine Mahnung mit der Androhung einer Sperrung erhalten hat. Quelle: Jens Büttner/dpa
Kiel

Das geht aus dem Entwurf des neuen Monitoring-Berichts der Bundesnetzagentur zu Stromdaten hervor. Schleswig-Holstein liegt wie sechs weitere Länder über dem Bundesdurchschnitt von 0,66 Prozent. Ob die Zahl der Stromsperren im vergangenen Jahr gestiegen oder gesunken ist, bleibt offen, weil Länderdaten erstmals aufgeschlüsselt wurden. Bundesweit gab es eine leichte Zunahme.

Strom wird nicht sofort abgekniffen

Ein Versorgungsunternehmen darf den Strom sperren, wenn der Kunde mit mindestens 100 Euro in Zahlungsverzug ist und nachdem er eine Mahnung mit der Androhung einer Sperrung erhalten hat. Bevor der Strom tatsächlich abgestellt wird, muss der Versorger dem Verbraucher eine entsprechende Ankündigung zustellen und ihm eine letzte Gelegenheit zur Zahlung geben.

Wiederherstellung kostet auch Geld

Sowohl die Mahnung als auch die Sperrung und die Entsperrung eines Stromanschlusses kosten zusätzliche Gebühren. Für die Wiederherstellung eines Anschlusses werden im Durchschnitt 50 Euro in Rechnung gestellt - die Mehrwertsteuer kommt noch dazu.

Von RND/dpa

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