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Motorola und Nokia zeigen große Smartphones

Telekommunikation Motorola und Nokia zeigen große Smartphones

Große Bildschirme werden endgültig zum Standard im Smartphone-Geschäft. Sowohl Motorola als auch Nokia präsentierten am Mittwoch neue Geräte, die eine Bildschirmdiagonale von deutlich mehr als vier Zoll (gut zehn cm) haben.

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Auch die jetzigen Smartphones vom Typ Motorola Razr heben sich äußerlich von der Konkurrenz ab. Foto: Marc Tirl

New York. Am Donnerstag geht der heiße September in der Mobilfunk-Branche weiter: Der Online-Einzelhändler Amazon will etwas neues in Kalifornien präsentieren. Erwartet wird eine neue Version des Tablets Kindle Fire, zudem halten sich hartnäckig Spekulationen, dass Amazon auch sein erstes Smartphone vorstellen könnte.

Motorola zeigte in New York drei neue Modelle seiner Razr-Baureihe: Die größeren Droid Razr HD und Droid Razr Maxx HD sowie das etwas kleinere Droid Razr M. Der inzwischen zu Google gehörende Handy-Pionier verspricht bei allen drei Modellen besonders lange Batterielaufzeiten, Displays mit hoher Auflösung und eine schnelle LTE-Datenübertragung.

Unklar ist allerdings, ob die Geräte auch in Europa zu kaufen sein werden. In den USA werden sie exklusiv über den größten Netzbetreiber Verizon Wireless angeboten. Das Razr M startet mit Zwei-Jahresvertrag bei 99 Dollar - die Hälfte des Preises eines Apple iPhone 4S. Motorola verspricht, dass das Modell in den äußeren Abmaßen kaum größer sei als ein iPhone, aber über einen größeren Bildschirm verfüge: 4,3 Zoll (10,9 cm) zu 3,5 Zoll. Das Razr HD hat ein 4,7 Zoll großes Display, genauso wie der mit einer größeren Batterie versehene Bruder Razr Maxx HD. Die Motorola-Handys laufen mit dem Google-Betriebssystem Android.

Wenige Stunden zuvor hatte Nokia ebenfalls in New York seine beiden ersten Smartphones mit dem kommenden Microsoft-Betriebssystem Windows Phone 8 vorgestellt. Der einstige Handy-Weltmarktführer setzt bei den Lumia-Modellen 920 und 820 auf zwei Schwerpunkte: Bilder und Karten. Die neue PureView-Kamera mit einem für Handys ungewöhnlichen Verwackelungsschutz soll deutlich bessere Bilder und Videos unter anderem bei schlechten Lichtverhältnissen ermöglichen. Und die Karten erweitert Nokia mit neuen Funktionen: "City Lens" etwa zeigt im Displays Informationen zu Geschäften an, wenn man die Kamera auf eine Straße richtet.

Mit einer Video-Demonstration schoss sich Nokia allerdings ins Knie. In dem Clip, der die Vorzüge einer Bildstabilisierungsfunktion demonstrieren sollte, erkannten Reporter des Blogs "The Verge" in einem Spiegelbild professionelle Kameraausrüstung. Der Hersteller musste danach einräumen, dass das Video nicht mit einem Lumia aufgenommen wurde, wie man es während der Präsentation annehmen konnte.

In der kommenden Woche geht die Neuheiten-Parade weiter: Am Mittwoch dürfte Apple sein nächstes iPhone vorstellen. Und am 19. September stehen neue Geräte vom Konkurrenten HTC an.

dpa

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