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Nach Lufthansa-Streiks: Schlichtung hat begonnen

Luftverkehr Nach Lufthansa-Streiks: Schlichtung hat begonnen

Nach den heftigten Flugbegleiter-Streiks bei der Lufthansa hat Schlichter Bert Rürup seine Arbeit aufgenommen. Der 68 Jahre alte frühere Wirtschaftsweise kam in Bad Nauheim mit den Verhandlungsführern der Lufthansa und der Kabinengewerkschaft Ufo, Peter Gerber und Nicoley Baublies, zusammen.

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Die Lufthansa beginnt die Schlichtung im festgefahrenen Tarifkonflikt mit ihren Flugbegleitern.

Quelle: Andreas Gebert/Archiv

Bad Nauheim. Bis Ende November soll eine Lösung in dem vielschichtigen Tarifkonflikt gefunden werden, der Anfang September zum ersten Flugbegleiterstreik in der Geschichte der Lufthansa geführt hat. Dabei kam es in drei Streikwellen zu weit mehr als 1000 Flugausfällen und einem Millionenschaden für Lufthansa.

Die Passagiere der größten Fluggesellschaft Europas müssen aber zunächst keine weiteren Arbeitskämpfe befürchten. Bis zum Ende der Erklärungsfrist zum Schlichtungsergebnis am 30. November herrscht eine uneingeschränkte Friedenspflicht, wie Ufo zum Schlichtungsauftakt mitteilte. Bis dahin dürften auch keinerlei Zwischenstände an die Öffentlichkeit gegeben werden, da die jeweiligen Forderungslagen der Parteien sehr vielschichtig seien.

In der Schlichtung geht es im Kern um den Vergütungstarifvertrag für die rund 18 000 Flugbegleiter der Lufthansa Passage. Ufo verlangt 5 Prozent mehr Geld. Lufthansa hat bei einer längeren Laufzeit 3,5 Prozent angeboten, außerdem will das Unternehmen die Gehaltsstufen abflachen. Parallel soll auch über Fragen der gesamten Tarifstruktur bei Einführung der von Lufthansa geplanten Billigfluglinie unter dem Dach der Tochter Germanwings gesprochen werden. Dieses Thema war neben der Leiharbeit ein Hauptkonfliktpunkt während des Streiks.

dpa

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