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Nintendos neue Konsole Wii U kommt zum Weihnachtsgeschäft

Computer Nintendos neue Konsole Wii U kommt zum Weihnachtsgeschäft

Nintendo bringt seine neue Spielekonsole Wii U in Deutschland rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft in den Handel. Einen Preis für die in Europa am 30. November erscheinende Konsole nannte das Unternehmen bislang jedoch noch nicht.

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Nintendo-Präsident Satoru Iwata Nintendo. Iwata hat kurz vor dem Start der Computerspielmesse E3 in Los Angeles sein neues Gamepad für die Spielekonsole Wii U vorgestellt.

Quelle: Nintendo-Kanal /YouTube

Berlin. Nintendo ist der erste unter den großen Konsolenherstellern, der den Schritt in die nächste Hardware-Generation wagt. Den Start wird die Wii U in den USA am 18. November machen. Japan ist mit dem 8. Dezember erst danach dran - eine ungewöhnliche Reihenfolge.

Traditionell hatte der Spielespezialist ähnlich wie sein japanischer Konkurrent Sony bei neuen Produkten stets auf die Stärke des Marktes im eigenen Land gesetzt. Das Unternehmen kann einen neuen Erfolg gut gebrauchen. Nintendo steckt derzeit in den roten Zahlen, und die jetzt über sechs Jahre alte Vorgänger-Konsole Wii verkauft sich immer schleppender.

Mit der Wii U baut auch Nintendo ähnlich wie Microsoft und Sony seine Konsole zur kleinen Multimediazentrale fürs Wohnzimmer aus. Zentraler Bestandteil ist das GamePad, eine Art Mini-Tablet, das als Controller, Fernbedienung oder zweiter Bildschirm dient. Das Unternehmen kündigte mit "Nintendo TVii" auch ein TV-Angebot übers Internet an, über das in den USA Inhalte etwa von Amazon, Netflix oder Hulu abrufbar sind.

Die Wii U wird in zwei Versionen herauskommen, in einer Basis- und einer Premium-Variante. In den USA soll die Grundausstattung 299 Dollar (231 Euro) kosten, die Premium-Version 349 Dollar (270 Euro). Hierzulande bietet der Online-Einzelhändler Amazon die beiden Varianten der Wii U für 299 und 349 Euro zur Vorbestellung mit Liefertermin 30. November an.

Der angesetzte Preis könnte allerdings zu hoch sein, um sich gegen die Konkurrenz zu behaupten, sagte Michael Pachter, Analyst bei Wedbush Securities, der Finanznachrichtenagentur Bloomberg. Das Unternehmen könne sich auf Dauer gezwungen sehen, mit den Preisen runterzugehen. Immerhin könne der Preis knapp über den Produktionskosten liegen, so dass Nintendo damit kein Verlustgeschäft mache, schätzt Tomoaki Kawasaski von Iwai Cosmo Securities in Tokio.

dpa

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