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Wirtschaft Nur zwei Babyfone bekommen ein „gut“
Nachrichten Wirtschaft Nur zwei Babyfone bekommen ein „gut“
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14:07 23.01.2018
Einer der beiden Testsieger: Das SCD 585 von Philips. Quelle: Foto: Philips
Berlin

Mit Video, per App aufs Smartphone oder klassisch nur mit Ton? Beim Kauf eines Babyfon haben Eltern die Qual der Wahl. Richtig zuverlässig arbeiten allerdings nur die klassischen Geräte, die nichts außer Ton übertragen. Das hat die Stiftung Warentest bei einem Test von 17 Geräten herausgefunden: sechs mit Ton, sechs mit Video und fünf Baby-Webcams samt zugehöriger App.

Dabei haben sämtliche Varianten ihre Vor- und Nachteile: Babyfone ohne Kamera sind nicht nur zuverlässig, sondern auch günstig. Ordentliche Modelle sind schon für rund 50 Euro erhältlich. Im Nachteil sind dabei Eltern, deren Kinder im Schlaf viele Geräusche machen – es drohen Fehlalarme. Abhilfe schaffen Babyfone mit Videokamera. Für anständige Modelle werden mindestens 170 Euro fällig, gute Bildqualität dürfen Eltern dafür allerdings nicht erwarten. Die Kinder lassen sich aber „halbwegs erkennen“, heißt es in der Zeitschrift „test“.

Babywebcams sind störungsanfällig

Baby-Webcams haben auf den ersten Blick diverse Vorteile: Große Reichweite etwa, und die Bilder kommen einfach per App aufs Handy. In der Praxis ist die Einrichtung aber oftmals kompliziert, so die Warentester. Zudem ist die Technik störanfällig: Sobald es Probleme mit dem Router, der Internetverbindung oder dem WLAN gibt, können sich Eltern nicht mehr darauf verlassen. Und längst nicht alle Geräte warnen, wenn die Verbindung unterbrochen ist.

Ein „Gut“ gab es im Test nur für klassische Babyfone ohne Kamera: das Modell SCD585 von Philips und das BM 2300 von VTech. Auch bei den Video-Babyfonen hat Philips mit dem SCD630/26 die Nase vorn, dahinter folgt das MBP48 von Motorola – für beide gibt es aber lediglich die Note „befriedigend“. Bei den Baby-Webcams kommen die zwei Besten ebenfalls nicht über diese Note hinaus: Das sind SCD870, wieder von Philips, sowie das Modell Babycamera A014409 von Babymoov. Zwei Webcams wurden zudem mit „mangelhaft“ bewertet.

Von dpa/RND