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Wirtschaft Politik und Unternehmer fordern rasches Ende des Streiks am Kanal
Nachrichten Wirtschaft Politik und Unternehmer fordern rasches Ende des Streiks am Kanal
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14:15 09.08.2013
Die bestreikte Schleuse am Nord-Ostsee-Kanal (NOK). Quelle: Daniel Friederichs
Kiel/Brunsbüttel

"Wenn der Nord-Ostsee-Kanal nicht funktioniert, dann funktioniert das ganze Land nicht", mahnte Albig am Freitag auf dem Sender RSH. Das Tarifrecht sei ein hohes Gut in unserer Gesellschaft. Beide Seiten müssten jedoch darauf achten, nicht zu überziehen. "Alle die den Kanal nutzen, brauchen die Verlässlichkeit", sagte der Regierungschef.

Auch die Unternehmen forderten ein Ende des Arbeitskampfes. "Der Kanal ist eine bedeutende Lebensader für Schleswig-Holstein", sagte Heinrich Ritscher vom Unternehmensverband Unterelbe-Westküste. Er warnte, dass die Schifffahrt statt der Kanal-Passage künftig verstärkt die längere, aber zuverlässige Route um Jütland nehmen werden. "Mit diesem Streikaufruf löst sich Verdi aus der Solidarität mit der Westküste und dem Unterelberaum", sagte Ritscher.

Die Gewerkschaft Verdi hat wegen der geplanten Umstrukturierung der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung seit Mittwoch zum Arbeitskampf aufgerufen.

dpa

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