Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Wirtschaft "Starkregen-Risiko wird unterschätzt"
Nachrichten Wirtschaft "Starkregen-Risiko wird unterschätzt"
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
06:02 06.06.2018
Von Ulrich Metschies
Das historische Mühlengebäude an der Glinder Au in Oststeinbek bei Hamburg war am 10. Mai nach einem Starkregen unterspült worden. Derzeit prüfen Experten, ob das Haus noch zu retten ist. 
Anzeige
Kiel

„Die Gefahren durch Starkregenereignisse werden leider noch immer unterschätzt“, sagte Vorstandsmitglied Matthew Wilby bei der Bilanzvorlage in Kiel.

Nur jeder fünfte Kunde ist gegen Elementarschäden versichert

Aktuell verfüge nur jeder fünfte Provinzial-Kunde über eine Elementarschutzversicherung, im Neugeschäft liege die Quote immerhin bei 30 Prozent. Wie extrem die Folgen eines Starkregens sein können, verdeutlichte Wilby am Beispiel des historischen Mühlengebäudes an der Glinder Au im Osten Hamburgs: „Derzeit untersuchen unsere Experten, ob das unterspülte Gebäude überhaupt noch gerettet werden kann.“ 

"Fusionsgespräche ernsthaft und ergebnisoffen" 

Nach wie vor loten die Eigentümer von Provinzial Nordwest (Münster/Kiel) und Provinzial Rheinland (Düsseldorf) eine Verschmelzung der beiden öffentlichen Versicherungen aus: „Die Gespräche dazu sind sehr ernsthaft und nach vorne gerichtet, aber auch ergebnisoffen“, sagte Nordwest-Konzernchef Wolfgang Breuer. Angesichts vielfacher Herausforderungen in der Branche – vor allem auch durch die Digitalisierung – werde eine Fusion von den Vorständen beider Unternehmen befürwortet: „Der Wille ist da.“ Allerdings gebe es noch zahlreiche Punkte, die zu klären seien, unter anderem die Frage der Rechstform: Die Provinzial Nordwest ist eine AG, die rheinländische Provinzial eine Anstalt öffentlichen Rechts. Die Entscheidung über einen Zusammenschluss soll bis Ende des Jahres fallen: „Dann kann es sehr schnell gehen.“

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Deutsche Bank, Commerzbank, Fraport und nun Continental: Immer mehr Firmen verbannen Messenger wie Whatsapp von ihren Diensthandys. Doch worum geht es genau? Und wie ist die Rechtslage bei der privaten Nutzung?

05.06.2018

In den Niederlanden wird der Lebensmitteldiscounter Lidl in Zukunft keine Tabakwaren mehr verkaufen. Bis 2022 ist ein „schrittweiser Abbau“ des Sortiments geplant. Kommt die Maßnahme auch für Deutschland in Frage?

05.06.2018

Gegen Altersarmut und für ein stabiles Rentenniveau: Kurz vor Beginn der Rentenkommission pochen DGB und IG Metall auf sichere Altersbezüge

05.06.2018
Anzeige