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Wirtschaft Reederei Maersk erster Kunde im JadeWeserPort
Nachrichten Wirtschaft Reederei Maersk erster Kunde im JadeWeserPort
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14:01 16.09.2012
Ein Schiff der Maersk-Flotte im Hafen von Antwerpen. Quelle: Olivier Hoslet/Archiv

"Es ist noch nichts festgemacht." Der Tiefwasserhafen in Wilhelmshaven, der am kommenden Freitag offiziell eröffnet wird, werde sich gegen die Konkurrenten Hamburg und Bremerhaven behaupten. "Wilhelmshaven profitiert davon, dass die Reeder zunehmend größere Containerschiffe bestellen. Die sind breiter und haben mehr Tiefgang. Dadurch wird die Fahrt durch die Elbe nach Hamburg oder durch die Weser nach Bremerhaven problematisch."

Hamburg wird nach Aussagen von Schiffer dennoch der führende Hafen in Deutschland bleiben. Wilhelmshaven lasse sich mit den beiden anderen deutschen Containerhafen nicht vergleichen. Der JadeWeserPort werde im Vollausbau mit 2,7 Millionen TEU über weniger Kapazitäten verfügen als Hamburg und Bremerhaven. Hamburg habe zudem den Vorteil, dass dort die Europa-Zentralen der großen Reedereien und Importeure säßen. "Keine wird umziehen nach Wilhelmshaven", sagte Schiffer. Der neue Hafen müsse sich darauf konzentrieren, vor allem vom zusätzlichen Handelsvolumen zu profitieren. Eurogate ist in Deutschland mit Terminals in Hamburg, Bremerhaven und demnächst in Wilhelmshaven am Markt.

dpa

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