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Rocket Internet plant Aktienrückkauf

Start-up-Schmiede Rocket Internet plant Aktienrückkauf

Mit großen Erwartungen war der Start-Up-Inkubator Rocket Internet im Juli 2014 an der Börse gestartet. Fast vier Jahre später machen hohe Verluste dem Beteiligungsunternehmen zu schaffen. Mit einem umfangreichen Aktienrückkauf will das Unternehmen nun die Wende herbeiführen.

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Archivbild

Quelle: dpa

Berlin. Nachdem die Aktie kurz nach dem Börsengang kurzzeitig bei über 55 Euro gehandelt wurde, kam danach die Ernüchterung: Hohe Verluste schmälerten die Zukunftsaussichten der Start-Up-Schmiede, die unter anderem Beteiligungen an den Unternehmen HelloFresh, Home24 und Zalando hält. Allein 2016 verzeichnete das von den Samwer-Brüdern gegründete Unternehmen einen Verlust von rund 740 Millionen.

Nun sollen bis zum 2. Mai möglichst viele Aktien zurückgekauft werden – so hofft Rocket Internet, den Aktienkurs steigen lassen zu können. Bis zu rund 15,5 Millionen Aktien sollen demnach erworben werden, zu einem Kurs von jeweils 24 Euro.

Das philippinische Telekommunikationsunternehmen PLDT habe sich laut Rocket Internet bereits dazu verpflichtet, das Angebot für mindestens 6,8 Millionen Aktien anzunehmen.

Von dpa/RND

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