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Wirtschaft Bargeldversorgung funktioniert weiter
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19:36 02.01.2019
Von Ulrich Metschies
Hunderte Geldtransporte wurden bestreikt, doch noch gibt es Bares an den Automaten. Quelle: Sebastian Willnow
Kiel

„Für unsere Kunden sind keine Engpässe bei der Bargeldversorgung zu befürchten“, heißt es bei der Förde Sparkasse. Das Institut arbeite mit einer Transportfirma aus der Sparkassen-Gruppe zusammen. „Unser Dienstleister hat uns versichert, dass bei der Bargeldversorgung und -entgegennahme keine Beeinträchtigungen zu erwarten sind.“ Lediglich bei der Belieferung mit Sorten und Edelmetallen könne es zu „kleineren Verzögerungen“ kommen.

Banken versichern: Automaten gut gefüllt

Auch bei der Kieler Volksbank zeigt man sich entspannt: „Wir haben unseren Bargeldbestand rechtzeitig erhöht und alle Geldautomaten ausreichend befüllt“, so eine Sprecherin. Zudem befinde man sich im Austausch mit dem Geldtransport-Dienstleister, um eine „zielgerichtete Bestückung zu gewährleisten, da nicht alle Mitarbeiter vom Streik betroffen sind“.

Postbank: Vereinzelte Engpässe möglich

Die Postbank räumt ein, dass möglicherweise „vereinzelt Geldautomaten und Filialen zeitweise kein Bargeld ein- oder auszahlen können“. Das Unternehmen habe Maßnahmen ergriffen, um die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten. „Momentan“ sei die Versorgung nicht eingeschränkt, heißt es bei der Commerzbank. Gleichwohl empfiehlt das Institut, möglichst mit Karte zu bezahlen. Alle Banken verweisen zudem auf die Möglichkeit, beim Einkaufen oder Tanken Geld abzuheben.

Tarifgespräche werden bis Freitag fortgesetzt

Mit den bundesweiten Warnstreiks will Verdi den Druck in der laufenden Tarifrunde erhöhen. Die Tarifverhandlungen für die 12000 Beschäftigten der Branche werden am Donnerstag und Freitag in Berlin fortgesetzt. Verdi fordert eine Erhöhung des Stundenlohns um 1,50 Euro für zwei Jahre in Folge sowie die Angleichung der Gehälter in den neuen Bundesländern.

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